Genealogy Richard Remmé, The Hague, Netherlands » Reinier III van Henegouwen Comte de Hainaut jusqu'en 957 (± 920-973)

Personal data Reinier III van Henegouwen Comte de Hainaut jusqu'en 957 

Sources 1, 2, 3

Household of Reinier III van Henegouwen Comte de Hainaut jusqu'en 957

He is married to Adelaide von Dagsburg van Leuven.

They got married about 947.


Child(ren):



Notes about Reinier III van Henegouwen Comte de Hainaut jusqu'en 957

Hainaut=Hennegau=Henegouwen

Profession : Comte de Hainaut jusqu'en 957, date à laquelle il est jugé et exilé en Bohême par Lothaire, roi de France.

Count of Hainaut

vrouw: Adèle DE DAGSBOURG (930 - 961)
- Rainier IV DE HAINAUT
- Lambert I Barbutus DE LOUVAIN

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euweb.dir/brabant1.html

C1. Ct Reginar III of Hainault, +973; m.Adela van Leuven (+961), dau. of Lambert

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Mittelalter DE.dir III. Graf von Hennegau (932-957)
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920- 973
Sohn des Grafen Reginar II. von Henneberg und der Adelheid von Burgund , Tochter von Herzog Richard I.
Reginar III. stritt mit dem herzoglichen Onkel und erstrebte 939 vergeblich, dessen Nachfolger in Lothringen zu werden. Als mächtigster Mann Lothringens stritt er ständig mit Herzog Konrad dem Roten, dem Schwiegersohn König OTTOS I. Im Jahre 951 begann er mit seinem Bruder die Fehde gegen den Herzog. Dadurch, dass Herzog Konrad sich gegen den König erhoben hatte, begünstigt, verdrängten sie ihn, der im Jahre 954 die räuberischen Scharen der Ungarn nach Lothringen geführt hatte und abgesetzt wurde. Er stand beim Liudolfingischen Aufstand auf der Seite OTTOS I., war trotzdem das Haupt des lothringischen Widerstandes gegen die deutsche Herrschaft und nahm 954 den Titel "Herzog von Lothringen" an. Der Erfolg verhalf Reginar III. zu einer ansehnlichen Stellung, die er aber nicht mit Maß und Überlegung, sondern mit blind auf die Beute losstürzender Eigensucht ausnützte. Das brachte ihn in Gegensatz gegen die Kirche, gegen seine Tante Gerberga , die Gemahlin Ludwigs IV. von Frankreich und ihren Bruder, den Erzbischof Brun von Köln, dem OTTO I. im Jahre 953 das Herzogtum Lothringen übergeben hatte. In diesem Kampf gegen mächtigere Gewalten, vor allem Erzbischof Brun von Köln, die Bistümer Lüttich und Kamerich, unterlag er, wurde gefangengenommen und im Jahre 958 nach Böhmen verbannt. Die Grafschaft im Hennegau kam an den Grafen Gottfried von Eenham, während seine Erbgüter einem gewissen Richarius überantwortet wurden.

Walter Mohr: Band I Seite 33
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"Geschichte des Herzogtums Lothringen"
Zwei westfränkische Große, die Brüder Reginar und Rudolf , hatten sich irgendwie gegen König OTTO I. gewandt, so dass er ein Heer unter dem Herzog Hermann von Schwaben gegen sie aussandte, um ihre Burgen zu belagern. Schließlich kam König OTTO selbst nach Lothringen, nachdem sich Reginar und Rudolf bereits unterworfen hatten, und hielt in Aachen einen Hoftag ab.
Des weiteren musste Herzog Konrad gegen einige lothringische Große zu Felde ziehen, darunter vor allem Reginar Langhals vom Hennegau, einen Neffen Giselberts . Mit dem Namen Reginars kündigte sich eine Wiederaufnahme der lothringischen Politik Giselberts an, die in der Folge eine nicht unbedeutende Rolle in den Ereignissen gespielt hat.
Auf der anderen Seite sah der bereits genannte Graf Reginar vom Hennegau im Abfall Konrads für sich selbst die Gelegenheit gekommen, seine früheren Aktionen wieder aufzunehmen. Vielleicht wurde er darin besonders bestärkt, als der König das Herzogtum Lothringen Konrad entzog. Jetzt konnte er nämlich darauf spekulieren, das Erbe Giselberts im vollen Sinne aufzunehmen. In den daraus mit Konrad entstehenden Kämpfen gelang es diesem nicht mehr, sich gegen ihn durchzusetzen, doch wissen wir nichts von unmittelbaren Folgen aus dieser Lage. Konrad hat anscheinend mit den Ungarn einen Vertrag geschlossen und sie auf das Gebiet des Grafen Reginar vom Hennegau gehetzt.
Neben dem Widerstand, der anfänglich noch durch Konrad den Roten geleistet worden war, machte sich die mächtige Stellung des Grafen Reginar vom Hennegau entsprechend bemerkbar. So bereitete er vor allem dem Bischof Rather in Lüttich Schwierigkeiten, der ein Anhänger Brunos von Köln war. Rather wurde vertrieben und Reginars Neffe Balderich gelangte in den Besitz des Bistums. Bruno seinerseits konnte es nur erreichen, dass Reginars Familie dem König einen besonderen Treueid leistete, weiter konnte er sich nicht durchsetzen.
Dafür begann aber nun eine andere bedeutsame Episode mit dem Grafen Reginar von Hennegau . Er erstrebte jetzt offensichtlich das Erbe Giselberts , denn er besetzte kurzerhand die Güter, die Königin Gerberga als Ausstattung in ihrer Ehe mit Giselbert  ehedem erhalten hatte. Die Aktion verlief unglücklich, denn bei einem westfränkischen Gegenzug fielen seine Gemahlin und seine Kinder in Gefangenschaft: Die Vermittlung übernahm jetzt Erzbischof Bruno, sei es, dass das verwandtschaftliche Verhältnis zu Gerberga ihn dazu bewog, oder auch in seiner Eigenschaft als Herzog von Lothringen, wodurch er eine gewisse Gewalt über Reginar besaß. Gegen Rückgabe von dessen Familie wurde der alte Besitzstand wiederhergestellt.
Reginar hat indessen seinen Weg nicht geändert. Er baute sich vor allem im Bistum Lüttich eine feste Stellung aus, wobei er mit entsprechender Gewaltanwendung vorging. Nachdem er seinen Verwandten Balderich das Bistum Lüttich besorgt hatte, war er vor Eingriffen der kirchlichen Gewalt gesichert und konnte in rücksichtsloser Weise seinen Eigennutz gegenüber dem Kirchenbesitz verfolgen. In Erinnerung an Giselbert wird sich wohl eine nicht geringe Anzahl Lothringer ihm angeschlossen haben. Erzbischof Bruno war schließlich genötigt, mit militärischer Gewalt gegen ihn vorzugehen. Die Aktion gestaltete sich verhältnismäßig einfach, weil Reginar auch für das westfränkische Reich zu einer Gefahr geworden war, so dass König Lothar, seine Mutter und deren Schwester Hadwig, die Witwe Hugos von Francien, Bruno unterstützten. Reginar konnte sich gegen eine solche Übermacht nicht wehren. Er suchte sich mit Bruno zu einigen, doch verlangte dieser von ihm Gestellung von Geiseln. Als Reginar das ablehnte, gelang seine Gefangennahme. Wenig später bei einem Hoftag, den König OTTO Anfang 958 in Köln abhielt, wurde über sein Schicksal dahin beschieden, dass er nach Böhmen in die Verbannung gebracht wurde. Seine Besitzungen wurden seiner Familie genommen, seine Söhne Reginar und Lambert wurden enterbt.

oo Adela von Löwen, Tochter des Grafen Lambert
- 961

Kinder:
Reginar IV. Graf von Hennegau (976-1013)
950- 1013
Lambert I. mit dem Bart Graf von Löwen
950-12.9.1015

Literatur:
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Beumann, Helmut: Die Ottonen. Verlag W. Kohlhammer Stuttgart Berlin Köln, Seite 84, 116 -

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/euweb.dir/brabant1.htm

C1. Ct Reginar III of Hainault, +973; m.Adela van Leuven (+961), dau. of Lambert

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Timeline Reinier III van Henegouwen Comte de Hainaut jusqu'en 957

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Relationship Reinier III van Henegouwen Comte de Hainaut jusqu'en 957

Sources

  1. Bienvenue sur les pages persos des Freenautes, AUREJAC.GED, http://arnaud.aurejac.free.fr / n/a
  2. http://vandermerwede.net/
    http://vandermerwede.net/
    / n/a
  3. bright.ged, Brower, Maitland Dirk

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