Spellingvariant: Johann Joachim Ginther. Zijn geboorteplaats wordt ook gespeld als Tritschengreith, Oberbayern, Bayern.
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In het doopboek van Tritschengreith staat hij vermeld als "Joachim Ginther". Waarschijnlijk heette hij Johann Joachim Günther (bron: "Johann Sebastian Barnabas Pfaff, ein Bildhauer in Mainz"). Over zijn geboortedatum is onduidelijkheid. Er zijn ook bronnen, die zeggen, dat hij in 1717 is geboren. Zijn geboorteplaats Trischen(k)reuth heette in zijn tijd nog Tritschengreith. In het boek "Zeitschrift für die Geschichte des Oberrheins" wordt ook gesproken van een Johannes Evangelista Günther. Dat moet wel een broer van Johann Joachim zijn.
Joachim Günther (* 3. März 1720 in Tritschenkreuth, heute Peißenberg, Oberbayern; † 2. Juli 1789 in Bruchsal) war ein deutscher Bildhauer und Stuckateur des Spätbarock bzw. Rokoko. Er wirkte lange Zeit als Hofbildhauer im Fürstbistum Speyer. Joachim Günther kam als Sohn der Bauersleute Jakob Günther und Maria geb. Legenlocher (auch Lengelacher), in Tritschenkreuth, heute Marktgemeinde Peißenberg, zur Welt. Sein ältester Bruder Matthäus Günther (1705-1788) wurde zu einem der bekanntesten süddeutschen Maler seiner Epoche.
Als Joachim Günther um 1735 seine Lehrzeit begann, war der in Augsburg ansässige Bruder Matthäus schon ein versierter Künstler, der über seine Arbeit auch mit vielen Stuckateuren und Bildhauern in Kontakt stand. Joachim Günthers Ausbildung dürfte daher vermutlich im Bekanntenmilieu des älteren Bruders erfolgt sein. Belegt ist auch ein Aufenthalt in Mähren, wo sein Onkel Ignaz Lengelacher (1698–1780) als angesehener Bildhauer wirkte. 1747 machte sich Joachim Günther als Bildhauer in Zusmarshausen bei Augsburg selbstständig und arbeitete unter anderem im nahen Lindgraben und in Horgauergreut. In Lindgraben ist eine Pietà des Künstlers erhalten, in der Kirche von Horgauergreut Apostelfiguren.
Ab 1752 war Joachim Günther in Bruchsal tätig, wo er im Dienste von Fürstbischof Kardinal Franz Christoph von Hutten zum Stolzenberg stand, der ihn sehr schätzte und 1755 zu seinem Hofbildhauer ernannte. Der Kardinal ließ im Garten beziehungsweise auf der Gartenseite seiner Residenz, dem Bruchsaler Schloss, ab 1755 insgesamt zwölf von Joachim Günther geschaffene Figuren aufstellen, nämlich die 4 Jahreszeiten, die 4 Elemente und 4 Hellebardiere, die zu den berühmtesten und gelungensten Skulpturen Günthers gehören. Ebenso stammen die Balkone und die Wappengiebel an der Hof- und Gartenseite des Schlosses von Joachim Günther. Für das inzwischen wieder abgetragene, barocke Westwerk des Speyerer Domes schuf der Künstler 1777 eine eindrucksvolle Madonnenfigur, die sich heute im Kaisersaal, im Dominneren befindet. Auch mehrere Hochaltäre aus seiner Werkstatt sind bekannt, so in Walzbachtal-Jöhlingen, in Sankt Martin (Pfalz) (nicht mehr existent, Foto erhalten) und für den Speyerer Dom (nicht erhalten). Den Günther-Altar des Speyerer Domes hatte Fürstbischof August von Limburg-Stirum (1721–1797) im Johannischor zu Ehren des Papstes Stephan ganz aus Marmor errichten lassen und er sollte einst die Urne mit seinem Herzen bergen, weshalb er auch als „Herzgruftaltar“ bezeichnet wurde. Kardinal Johann Jakob von Geissel beschreibt ihn 1828 in seinem Buch Der Kaiserdom zu Speyer, 3. Band.
Joachim Günther war seit 1749 mit Anna Maria Müller aus Zusmarshausen verheiratet und hatte mehrere Kinder mit ihr. Der Sohn Joachim Günther starb jung als Domvikar in Speyer. Auch sein Bruder Franz Christoph Günther (1770–1848), dessen Taufpate Kardinalbischof Franz Christoph von Hutten war, wurde Priester und verstarb als Domkapitular in Speyer. Die Söhne Tobias Günther (1755–1811) und Johann Adam Günther (1760-nach 1832) traten in die künstlerischen Fußstapfen des Vaters. Von Tobias Günther sind Altäre und Skulpturen, von Johann Adam Skulpturen und Gemälde bekannt, letzterer war außerdem ein ausgezeichneter Vergolder. Joachim Günther holte auch seinen Onkel und Lehrer Ingnaz Lengelacher aus Mähren in die Region, wo dieser künstlerisch tätig wurde. Dessen Schwiegersohn (Ehemann von Joachim Günthers Cousine) war wiederum der badische Hofmaler Joseph Melling (1724–1796) in Karlsruhe.
Literatur: Karin Jäckel: Forschungsergebnisse zum Leben des Bruchsaler Hofbildhauers und Stukkateurs Joachim Günther. In: Zeitschrift für die Geschichte des Oberrheins, Band 127. 1979, S. 319–342 Nähere Angaben zu der Quelle.
Johann Joachim Günther was beeldhouwer en kwam uit een kunstzinnige familie. Zijn oom was de beroemde barok beeldhouwer Ignaz Günther. Vanaf 1755 was diens neef Johann Jacob Günther beeldhouwer aan het hof en woonde twee jaar lang in Oostenrijk. Later ging hij in Bruchsal wonen, waar hij voornamelijk voor de bisschoppen van Speyer werkte. In Bruchsal heeft de katholieke gemeente in 1908 het beeld Immakulata aangekocht. Dit beeld siert nu het rechter zij-altaar van de Michaëlskapel en is in 1755 door de beeldhouwer Joachim Günther in rococo-stijl vervaardigd. Maria draagt als hemelkoningin de sterrenkrans en de maansikkel. Met haar voeten vertrapt zij de slang, het symbool van het kwaad. Al in 1752 werkte Joachim Günther aan het hof te Bruchsal. Zijn verzoeken aan vorst-bisschop von Hutten zum Stolzenberg om een eigen werkruimte te betrekken worden niet ingewiligd. De hofbeeldhouwer had een kinderrijk gezin. In 1763 werd het dertiende kind verwacht.
Matthäus Günthers jüngerer Bruder Joachim Günther (1720–1789) war Hofbildhauer zu Bruchsal, im Fürstbistum Speyer.
Hij is getrouwd met Anna Maria Müller.
Ze zijn in de kerk getrouwd op 15 juli 1749 te Zusmarshausen, Beieren, Duitsland, hij was toen 29 jaar oud.Bron 4
Kind(eren):
grootouders
ouders
broers/zussen
kinderen
Joachim Günther | |||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
1749 | |||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
Anna Maria Müller | |||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
www.pfarrgemeinde-untergrombach.de en "The Dictionary of Art" van Jane Turner; www.familysearch.org; http://www.artnet.com/library/03/0356/T035694.asp; Wikipedia; Gedbas
http://de.wikipedia.org/wiki/Joachim_G%C3%BCnther_%28Bildhauer%29; www.pfarrgemeinde-untergrombach.de; Zeitschrift für die Geschichte des Oberrheins; Wikipedia (Matthäus Günther)
www.pfarrgemeinde-untergrombach.de; "The Dictionary of Art" van Jane Turner; www.familysearch.org; http://www.artnet.com/library/03/0356/T035694.asp; Wikipedia; Gedbas
Gedbas