Steffen(s) Nederland, Genealogie Steffens » Joannes Adolphus Steffens (1694-1760)

Persoonlijke gegevens Joannes Adolphus Steffens 


Gezin van Joannes Adolphus Steffens

Hij is getrouwd met Maria Catharina Antonetta de Wilberg.

Zij zijn getrouwd rond 1720.


Kind(eren):

  1. Maria Anna Steffen  1746-????


Notities over Joannes Adolphus Steffens

Meinem Vater gefiele weder das Urgroßväterliche noch das Großväterliche Haus, sondern dieser baute sich vor das Dorf mitten in das Feld ganz allein liegend wieder ein neues, das fast die Größe eines Klosters hat; - in der Vorder-Facet sind30 Fenstern, an den Seitenflügeln 12 und von hinten 28, machen in allem 70 Fenster, ein Keller darunter, der schwerlich am ganzen Rheinstrom seines Gleichen findet, und an 200 Fuder Wein fassen kann. Er hat einen Querbogen, der für ein Meisterstück gehalten wird; im Hause eine so breite Treppe, daß 3 Personen neben einander zugleich aufsteigen können, - im Hof einen über 130 Fuß tiefen Brunnen, der wegen seiner Tiefe an 300 rl. gekostet hat; - ein Lustgarten von 2 1/2 Morgen, den er mit einer hohen Mauer eingefaßt, die auch über 1000 r. kostete; darauf hielt er seinen gelehrten Gärtner Orangerie mit Treibhaus, war mit dem kostbarsten Spalierobst besetzt, und dazu so viel Lattengeländer darin, daß dieses auf`s vierte Jahr anzustreichen an 200 r. wegnahmen; hatte seine vollständige ...... mit allen Gattungen der besten Blumen, die er aus Holland verschrieb, - 50 Taxbäume darin zu Pyramiden deren jeder ein Dukat gekostet - eine Fontaine - Statuen -und verschiedene Alleen machten die weiteren Zierden. Er hielt seine zwei Pferde und Gefähr, doch aber bei allen diesem der größte Sonderling nach seinem Naturell. Er verbaute Tausende, brach dieses Jahr wieder ab, was er im vorigen gebaut, um nur immer am Bauen zu bleiben, kein Geld für Gärtnerei war ihm zu viel, und ebenso nicht zur Musik, auf diesen dreien Gegenständen ruhete seine ganze Lieblingsleidenschaft, dabei aber ein auffallender Contrast, dieser war: ein Liebhaber vom Bauen zu sein - und nicht dem Bauen sein volles Zubehör zu geben, denn er begrenzte sich nur auf Äußere des Wunsches. - Wunderbar war es, der Ansprache-Saal - das Speisezimmer - Kinder- und Schreibzimmer waren nur geweißt - sein Schlafzimmer stande sein Leben lang, wer sollte es glauben? - nur in Plästerung, und er starb darin, ungeweißt; im ganzen Hause hatte er nur selbst machen gelassen gemeine hölzerne Stühle, nur ein Dutzend Plüschen im Saale, weil er diese von seinem Vater in der Theilung erhalten hatte, und sonst gewiß nicht selbst angeschafft haben würde. In einigen Zimmern hingen einige gute Gemälde mit einigen schön eingelegten nußbaumenen Schränken, wovon ich noch einen oben auf dem Kabinette s
tehn habe, dreien großen Spiegellen und den nur nothdürftigen Bettungen.-Dies war nebst den unentbehrlichen Küchengeschirren sein gesamtes Hausgeräthe, ohne seine ganze Lebenszeit was mehreres, außer einer Stand-Uhr angeschafft zu haben. Die Uhr, so eine echte englische ist, war doch nur zufällig, daß ein Amtseingebohrener als Uhrmachergesell in London gestanden, diese mit nach Hause gebracht, von ihm einen Zulaß Wein kaufte und dafür diese Uhr überließ; sie kostet also 80 r., wenn ich diesen Zulaß reinen Wein zu 4 Ahm jede zu 20 r. veranschlage. Es ist die, so ich hier auf meiner Treppe stehen hab. Die Ronndorfer und Königswinterer Hausteinbrüche sind nur 1/4 - 1/2 Stunde von Honnef ab und dennoch ließ er meiner Mutter die Küche ungeplattet mit Bord liegen, ungeachtet sie mit einergroßen Landwirthschaft mit 4 Knechten, 3 Mägden, vielen Taglöhnern zur Zeit der Hauptarbeiten, Pferde, Kühen und Schweinen, zweier steeter Scribenten und Kindern belastet, in kurzen Jahren ausgeschlissen und verfaulten Gebünnen, in dessen Löchern das Gesinde schier den Hals brach und 100 mal mit Kochtöpfen und Schüsseln gefallen war. Wir Kinder ließen sie erst im Wittumstande unserer Mutter belegen. Hieraus sieht man also offenbar wie wenig er nach dem Innern seiner Bauerei fragte; noch hatte er dabei den Fehler nichts solid zu bauen, z.B. ein Theil der Husmauern hat er gar mit Leinen gemauert; und den zweiten Theil von hinten in Holz gestellt. So war auch alle Stallung, Schoben, Remise, Brauhaus, Scheuer und zwei Kelterhäuser und Gartenhaus; doch kann ich hier nicht unbemerkt lassen, aus der Erfahrung zu sagen, daß eine leime Hausmauer unter Dach im untern Stocke 2 1/2 und im oberen 2 Fuß wie sie da ist mit einem guten Bewurfe Jahrhunderten trotzen könnte. Er baute anfangs der 1730ger Jahren, jetzt steht es also beinah ein Jahrhundert und kann fernere unerschüttert dauern. Er hatte anfangs das Haupthaus in einem Flügel bestehend im Prospekte nach der Landstraße zur Aussicht nach dem Rhein gerichtet und den Garten zu einer Seiten liegend, wie seine Gartenliebhaberei mit der Folge seines großen Vermögens stiege, so fiele ihm ein, eine neue Hauptface nach dem Garten richtend beizubauen, um den Hauptprospect in dem Garten auf das Haus - und im Haus aus allen Fenstern in den Garten zu haben. Dadurch entstand aus dem Gebäude ein Triangular, wovon jede Hälfte schon an und vor sich selbst eine übergroße Wohnung ausmachte, da diejenige Facade nach dem Garten zu, allein für sich obwegen meldete 30 Fenstern zählte und nebst in den Garten zugleich die volle Aussicht auf die so berühmten Siebenberge haben. Dadurch mußte also die Geburt der Größe eines Klosters nothwendig folgen. Wahr ist es, daß eswohl die schönste Lage nebs Godesberg am ganzen Rheinstrom haben mag. Aber was für überflüssiges Gebäude, anders als zum Schaden. Er konnte in Kleinerem all das nämliche schön und solider haben, zumal wo Beamtens Kinder im ganzen Lande zu
Hause, und das Bürger Recht haben, und nie sicher waren, von dem Fürsten in nämlichen Amte angestellt zu werden, folglich übertriebene Gebäude ihnen lästig fallen.Diese Regel leidt zwar ihren Abfall in Städten, aber auf`m Lande muß nie mehr gebaut werden, als dazu gehörige Güter tragen können. Die übertriebene Gartenlust leuchtet also hier stark hervor, wegen dieser ein zweites oder doppeltes Haus zu bauen; - das war eine zu theure Liebhaberei. - Gleichwohl blieb er dabei noch nicht. sondern als das zweite Kelterhaus in den Hintertheil des Gartens schoße, und das Viereck brache, ließ er dieses abbrechen und auf eine andere Plaze im Hofe stellen. Wenn ich im Bausch und Bogen seine Bau- und Gärtnerei gering anschlagen solte, so schätze ich doch wenigstens der damaligen Zeiten ungeacht 14000 r. dazu gegangen zu sein, denn er baute heut und riß morgen wieder ab, so lang er gelebt hat. Er scheint das Vorurtheil gehabt zu haben, wenn er zu bauen aufhöre, sterben zu müssen.- Meine Mutter sagte ihm einstens: Wollen Sie denn ewig bauen? Worauf er mit verdrüßigem Gesichte erwiderte: Geben Sie den Armen, ich baue; als wenn er damit sagen wolle, die mir arbeiten sind auch arm. - Hätte er nur die Hälfte dieses Capitals verbaut, so hätte er gleichwohl dafür mit kluger Einrichtung ein hinlängliches herrschaftliches Haus hinstellen können, und gar hatte erdies respec nicht eins nöthig, weil er das urgroßväterliche, oder das großväterliche Stammhaus beziehen konnte, wenn er auch daran einige Verbesserungen verwendet hätte. Gewiß wäre so der größere Teil dieses Kapitals für die Kinder erspartworden, und hätte besonders in dem großväterlichen blos mit Anlegung von 2000 r. zur Verschönerung darin prächtig auch wohnen können. Es war was stand 2 Stammhäuser schon zu existiren, und doch ein drittes nicht nur noch dazu zu bauen, sondern daran noch obendrauf übermäßige Kösten anzulegen. Ganz recht ist es, daß jeder seinem Hang genüge, aber die Mäßigung darinnen muß noch immer vor Augen bleiben. - Ich richte hier die Handlungen meines Vaters, doch aber mit Vernunft keiner hat sich selbst gemacht, sonst würde jedem das Bild mehrerer Vollkommenheiten einfallen. - Wollt ihr Kinder diese Familien-Biographie fortsetzen, in der Folge, so könnt ihr mich auch richten, aber mit Vernunft, denn wir sind alle Mensche
n "quisque patitia suos manes"(eigentlich: quisque suos patimur manes). Jeder hat ein Steckenpferd und kann doch dabei der bravste Mann sein.So ungebunden und liberal er bei seiner Gartenlust, den Baugeist nährte, so kärglich war er mit meiner Mutter. Kein festliches Kleidungsstück schaffte er ihr an, und die tägliche gering genug. Wollte sie ein gutes Kleid haben, um wenigstens bei Freunden zuweilen zu erscheinen, so mußte sie entweder an der Frucht oder ein Faß Wein in seiner Abwesenheit dazu verkaufen, und was hierbei das spaßigste war, daß er die neuen Kleidungsstücke sah, und kein Wort sagte, noch fragte: wosie daran gekommen wäre? - Wenn er von Bonn oder Köllen kam, und die Frage war, haben sie auch für die Kinder oder für mich was mitgebracht, so war die Antwort: Potztausend Ja! ein Pfund Feigen; - wo sind sie denn, Ha, ich hab` sie unterwe
gs im Gefähr gegessen. Die gute Frau fragte ihn in der Folge nie mehr, und er brachte auch nie was mit.Dagegen wieder war er gegen die Kinder außerordentlich freigebig, stolz, sogar üppig, diesen alles aufs kostbarste anzuschaffen; die erstern Kinder, deren meine Mutter eilf gebähret, starben alle, und nur die vier letztern blieben leben, w
ie sie im Stammbaum verzeichnet sind. Diese letzteren trafen also schon in seine betagte Jahre, wo er durch die Sterbung der Erstern vermuthlich empfindlich ward die letzteren auch zu verlieren, daß er mithin diese so sehr verzärtelte.
Bron: J. Ad. Steffens ; 1808

Name: Joannes Adolphus Steffen
Event Date: 1674 - 1700
Gender: Male
Christening Date: 24 Nov 1694
Christening Place: SANKT PETER KATHOLISCH, KOELN STADT, RHEINLAND, PRUSSIA
Father's Name: Joannes Adolphus Steffen
Mother's Name: Maria Christina DutzmanSource: Reference ID: 2:HHK11L , System Origin: Germany-VR , GS Film Number: 187144 , Indexing Project (Batch) Number: C96959-2 ; Citing this Record: "Deutschland, Geburten und Taufen 1558-1898," index, FamilySearch (https://familysearch.or
g/pal:/MM9.1.1/V4GW-6KB : accessed 27 December 2014), Joannes Adolphus Steffen in entry for Joannes Adolphus Steffen, 24 Nov 1694; citing ; FHL microfilm 187,144.

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