Die alte Burg zu Lengerich
Am 8. Mai 1269 (1) tauschte der Edelherr Ritter Bernhard v. Ahaus mit Einwilligung seiner Mutter und seiner Frau seinen Hof zu Lengerich mit der Eigenkirche, dem Kirchengut, freier Jagd, Fischerei, Gerichtshoheit, Wiesen und bebautem und unbebautem Land mit dem Abt des Klosters Werden gegen einen Hof mit gleichem Zubehör und dem Erbe Tye in Laer im jetzigen Kreis Steinfurt ein. Zu dem Tausch war er durch mancherlei Überfälle, Beunruhigungen und Brände auf seinem Hofe veranlaßt worden. In der Urkunde gibt er an, daß schon seine Vorfahren den Hof mit den Gerechtigkeiten im Besitz gehabt hätten. Diese ausgedehnten Gerechtigkeiten, besonders die Eigenkirche und die Gerichtsbarkeit berechtigen zu dem Schluß, daß der Hof zu Lengerich ein alter Edelherrensitz gewesen ist, der vielleicht durch Heirat an die Herren v. Ahaus gekommen war. Da auch die Einwilligung von Bernhards Mutter bei dem Tausch eingeholt wurde, stammt er möglicherweise aus deren Mitgift.
Das hohe Alter des Hofes wird noch auf andere Weise bezeugt. Zu ihm gehörten Ackerstücke auf allen Eschen der Bauerschaft Lengerich, die im Gemenge mit denen der übrigen Ursiedler lagen, diese aber an Größe übertrafen, ohne sie zu beengen. Der Umfang des Hofes betrug etwa das Zwei- bisDreifache eines Vollerbes. Von ihm konnte die übliche Hufe von etwa 20 Morgen als Kirchengut abgegeben werden, ohne ihn wesentlich zu verkleinern. Die Anlage des Hofes muß also in der Zeitder ersten Landnahme, zum mindesten in altsächsischer Zeit erfolgt sein. Neugründungen in fränkischer Zeit wurden zumeist nicht inmitten der Altsiedlungen, sondern in der freien Mark vorgenommen, wo Raum für ein ausgedehnteres Gut vorhanden war. Die größere Zuteilung von Ackerstücken bei der Besiedlung weist auf eine bevorzugte Stellung der Besitzer des Hofes hin. Auch die eigentliche Hovesaat des Hofes übertraf die der umliegenden Erben, so daß sich auf ihr neben dem Herrenhaus und der Kirche mit dem Kirchhof auch die Ortschaft Lengerich entwickeln konnte.
Wenn der Edelherr Bernhard v. Ahaus auf den Hof zu Lengerich keinen besonderen Wert legte, vielleicht weil er ihn wegen der großen Entfernung von seinem Wohnsitz Ahaus nurschwer schützen konnte, so war sein Besitz für das Kloster Werden von erheblicher Bedeutung, da es von Alters her im Kirchspiel Lengerich eine größere Zahl ihm pflichtiger Hö;fe innehatte, die durch den Salhof besser geschützt und beaufsichtigt werden konnten. Sie wurden dem Salhof als sogenannte Abtsfreie unterstellt.
Hij is getrouwd met Wicburg von Asbeck.
Zij zijn getrouwd.
Kind(eren):
grootouders
ouders
broers/zussen
kinderen
Ludolf III NS Hake Burgmann zu Iburg Stift Osnabruck | |||||||||||||||||||||||||||||||||||
Wicburg von Asbeck | |||||||||||||||||||||||||||||||||||