Beim Osnabrücker Fürstbischof Philipp Sigismund von Braunschweig-Wolfenbüttel setzte er sich zusammen mit dem Herrn der benachbarten Schleppenburg dafür ein, dass die 1601 frei gewordene Pfarrstelle in Glane mit einem protestantischen Geistlichen besetzt werde. Der Fürstbischof setzte sich jedoch nicht gegen das Osnabrü;cker Domkapitel durch.
Nach dem Tod des letzten Johann von Hake zu Scheventorf 1628 fiel der Besitz an seinen Schwiegersohn Michael Wilhelm Kobolt von Tambach, Drost zu Fürstenau. Nachdem die von Hake in männlicher Linie ausgestorben waren, wurde das Gut überwiegend von Pächtern und Verwaltern bewirtschaftet. Kobolt von Tambach verkaufte Hakenböckel, den Lehnshof in Schwenningdorf, mit Einwilligung des Klosters Iburg sowie die halbe Holzgrafschaft in der Kilver Mark 1661 an Heinrich von Voss. Andere Quellen nennen für den Verkauf das Jahr 1689.[3] Die Familie vonVoss besaß bereits durch Erbgang den ehemals von Quernheimschen Teil des Gutes, der dann nach ihnen auch Vossböckel genannt wurde. Nach dem Kauf wurden beide Teile des Gutes vereint. Die Gebäude, die früher zu Hakenböckel gehörten, sind nicht erhalten.
Gut Böckel ist ein https://de.wikipedia.org/wiki/Wasserburg">Wasserschloss und Herrensitz im https://de.wikipedia.org/wiki/R%C3%B6dinghausen">Rödinghauser Ortsteil https://de.wikipedia.org/wiki/Bieren">Bieren im https://de.wikipedia.org/wiki/Kreis_Herford">Kreis Herford, https://de.wikipedia.org/wiki/Nordrhein-Westfalen">Nordrhein-Westfalen.
Die Wasserburg wurde im Jahr 1350 erstmals erwähnt. Sie war anfänglich im Besitz des Ritters Alhard, genannt Rape https://de.wikipedia.org/wiki/Bussche_(Adelsgeschlecht,_Gesmold)">von dem Bussche.
Die erste Burg stand nordöstlich der heutigen Anlage. Dieses Altenböckelwar wohl um die Mitte des 15. Jahrhunderts an die Familie https://de.wikipedia.org/wiki/Hake_(Adelsgeschlechter)#Die_westf%C3%A4lischen_Hake_im_Tecklenburgischen,_Osnabr%C3%BCckschen_und_Ravensbergschen">von Hake gekommen, die ihren Stammsitz auf der https://de.wikipedia.org/wiki/Burg_Scheventorf">Burg Scheventorf bei https://de.wikipedia.org/wiki/Bad_Iburg">Bad Iburg hatte. Das https://de.wikipedia.org/wiki/Gutshof">Rittergut Böckel war damals geteilt. Die von Hake, und später ihre Nachfolger, die https://de.wikipedia.org/wiki/Kobolt_(Adelsgeschlecht)">Kobolt, besaßen den Teil, der, wie die Bauerschaft Bieren, nach Rödinghausen eingepfarrt war. Dieses Altenböckel wurde nach denen von Hake später auch Hakenböckel genannt. Von denGutsgebäuden ist heute nichts mehr vorhanden. Der andere Teil, der überwiegend zum Kirchspiel https://de.wikipedia.org/wiki/B%C3%BCnde">Bünde gehörte, war im Besitz der Familie von Quernheim (siehe Neufeld und Griese).
An das der Sage nach tragische Schicksal der Anna von Hake erinnert das so genannte „Annekenloch“, ein Gelass im Bereich der ehemaligen Küche, auf das man bei Umbauten im Jahr 1858 stieß. In dem Gelass wurden ein Stuhlbein, Tonscherben und Überreste von menschlichen Knochen gefunden. Hier soll die Tochter des Burgherrn in der ersten Hälfte des 17. Jahrhunderts von ihrem Vater lebendig eingemauert worden sein, weil sie einen Förster oder einen Knecht geliebt haben soll. Ihr Schicksal warim kollektiven Gedächtnis der Bevölkerung von Glane und Iburg lebendig. Der Priester und Schriftsteller Bernhard Köster griff die Sage auf und veröffentlichte 1924 den Geschichtsroman Die schöne Anna von Hake auf Scheventorf, der 1977 in dritter Auflage erschien.[4]
Im Bad Iburger Stadtteil Ostenfelde wurde der Anna-Hake-Weg nach ihr benannt.
Johan Hake zu Schevantorff en Sibilla von Rasfeldt, zijne huisvrouw, bekennen hoe hun zalige zwagerinne en nicht, wijlen Jobst geboren van Mechelen, weduwe van Frantz von Bodelschwingh zur Santfurth en Rechede, ene testamentaire beschikking gemaakt had, waarbij zij aan Sibilla von Rasfeldt voornoemd 2000 Reichsthaler, uit te betalen 8 jaar na haar dood, gelegateerd had. Wijl nu deze 8 jaar op 3 mei verlopen zijn en de wel edele en ehrenveste Joachim Freitagh zum Loringkhoffe, Sandtfurdt en Rechede, hun zwager enneef, krachtens ene op 22 april 1610 gemaakte transactie tussen Freitagh voornoemd en Gosswein von Rasfeldt, drost, dit legaat ter uitvoering van het testament, dat hij cum beneficio inventarii et salva Falcidia aangenomen had, uitgereikt heeft, geven eerstgenoemde echtelieden aan hun zwager en neef voornoemd deswegen kwitantie.
Ten overstaan van den officiaal ordentlicher richter van den Hof te Munster, en Fredericus Nierman, dienaar der zegelkamer, en Bernhardt Oisterman, als getuigen, 1612 april 20 (am montagh nach dem sontage Quasi modo geniti). 1 charter
N.B. Op perkament, ondertekend door Johann Hake en Sybylla von Raesfeldt, "frow Hakesche"; en bezegeld met uithangend zegel in geel was van den officiaal van het Hof van Munster.
1662 verkaufte die Familie das Gut an den bischöflichen Hofmarschall Georg Christoph von Hammerstein, der es nur zwei Jahre später zusammen mit der benachbarten Schleppenburg gegen die bischöfliche Burg Gesmold eintauschte. So kam Scheventorf in den Besitz des Fürstbischofs Ernst August I., der mit seiner Frau Sophie von der Pfalz auf der Iburg wohnte und für die herrschaftliche Hofhaltung einen hohen Bedarf an Lebensmitteln hatte.
Zwar zog Ernst August schon wenige Jahre später mit seiner Familie nach Osnabrück, die Burg Scheventorf jedoch blieb Kammergut. Nach der Säkularisierung 1803 wurde sie Staatsgut, bevor sie Mitte des 19. Jahrhunderts in Privatbesitz kam.
Burg Scheventorf befand sichbis zur Säkularisation 1803 im Besitz des Bistums Osnabrück und war anschließend domänenfiskalischer Besitz.
1885 wurde das Gut Scheventorf in die damalige Landgemeinde Ostenfelde eingegliedert. Die Burg befindet sich heute in Privatbesitz; die Ländereien werden landwirtschaftlich genutzt.
Nach dem Tod des letzten Johann von Hake zu Scheventorf 1628 fiel der Besitz an seinen Schwiegersohn https://de.wikipedia.org/wiki/Michael_Wilhelm_Kobolt_von_Tambach">Michael Wilhelm Kobolt von Tambach, Drost zu Fürstenau. Nachdem die von Hake in männlicher Linie ausgestorben waren, wurde das Gut überwiegend von Pächtern und Verwaltern bewirtschaftet. Kobolt von Tambach verkaufte Hakenböckel, den Lehnshof in Schwenningdorf, mit Einwilligung des Klosters Iburg sowie die halbe Holzgrafschaft in der Kilver Mark 1661 an Heinrich von Voss. Andere Quellen nennen für den Verkauf das Jahr 1689.https://de.wikipedia.org/wiki/Burg_Scheventorf#cite_note-3">[3] Die Familie von Voss besaß bereits durch Erbgang den ehemals von Quernheimschen Teil des Gutes, der dann nach ihnen auch Vossböckel genannt wurde. Nach dem Kauf wurden beide Teile des Gutes vereint. Die Gebäude, die früher zu Hakenböckel gehörten, sind nicht erhalten.
Die Wasserburg wurde im Jahr 1350 erstmals erwähnt. Sie war anfänglich im Besitz des Ritters Alhard, genannt Rape https://de.wikipedia.org/wiki/Bussche_(Adelsgeschlecht,_Gesmold)">von dem Bussche. Die erste Burg stand nordöstlich der heutigen Anlage. Dieses Altenböckelhttps://de.wikipedia.org/wiki/Gut_B%C3%B6ckel#cite_note-1">[1] war wohl um die Mitte des 15. Jahrhunderts an die Familie https://de.wikipedia.org/wiki/Hake_(Adelsgeschlechter)#Die_westf%C3%A4lischen_Hake_im_Tecklenburgischen,_Osnabr%C3%BCckschen_und_Ravensbergschen">von Hake gekommen, die ihren Stammsitz auf der https://de.wikipedia.org/wiki/Burg_Scheventorf">Burg Scheventorf bei https://de.wikipedia.org/wiki/Bad_Iburg">Bad Iburg hatte. Das https://de.wikipedia.org/wiki/Gutshof">Rittergut Böckel war damals geteilt. Die von Hake, und später ihre Nachfolger, die https://de.wikipedia.org/wiki/Kobolt_(Adelsgeschlecht)">Kobolt, besaßen den Teil, der, wie die Bauerschaft Bieren, nach Rödinghausen eingepfarrt war. Dieses Altenböckel wurde nach denen von Hake später auch Hakenböckel genannt. Von den Gutsgebäuden ist heute nichts mehr vorhandenDer andere Teil, der überwiegend zum Kirchspiel https://de.wikipedia.org/wiki/B%C3%BCnde">Bünde gehörte, war im Besitz der Familie von Quernheim (siehe Neufeld und Griese). Diese hatten ihren Teil vor 1495 von der Familie von dem Bussche-Gesmold erworben. Durch Erbgang kam dieser Teil des Gutes um 1540 an die https://de.wikipedia.org/wiki/Voss_(nieders%C3%A4chsische_Adelsgeschlechter)">Familie von Voss. Nach ihnen hieß das Gut für etwa 200 Jahre Gut Vossböckel. Im Jahre 1689 erwarben die von Voss Hakenböckel (Altenböckel) und fügten die Güter somit wieder zusammen.
Bron 4
Hij is getrouwd met Sybille "frow Hakesche" von Raesfeld.
Zij zijn getrouwdBron 3
Johann von Hake und seine Frau errichteten 1552 den heutigen https://de.wikipedia.org/wiki/Renaissance">Renaissancebau. Ihnen folgte der Sohn Reineke von Hake nach, seit 1556 verheiratet mit Johanna von Ketteler zu Middelburg, darauf dessen Sohn Johann von Hake, der Sybille https://de.wikipedia.org/wiki/Wasserschloss_Raesfeld#Die_Ritter_von_Raesfeld">von Raesfeld heiratete und sich zum https://de.wikipedia.org/wiki/Protestantismus">Protestantismus bekannte.
Beim Osnabrücker Fürstbischof https://de.wikipedia.org/wiki/Philipp_Sigismund_von_Braunschweig-Wolfenb%C3%BCttel">Philipp Sigismund von Braunschweig-Wolfenbüttel setzte er sich zusammen mit dem Herrn der benachbarten https://de.wikipedia.org/wiki/Schleppenburg_(Bad_Iburg)">Schleppenburg dafür ein, dass die 1601 frei gewordene https://de.wikipedia.org/wiki/St._Jakobus_der_%C3%84ltere_(Bad_Iburg)">Pfarrstelle in Glane mit einem protestantischen Geistlichen besetzt werde. Der Fürstbischof setzte sich jedoch nicht gegen das Osnabrücker Domkapitel durch.
Johann von Hake und seine Frau Sybille hatten zwei Töchter;
nach Johann von Hakes Tod im Jahr 1628 wurde seine Witwe Sybille wieder katholisch.
Kind(eren):
grootouders
ouders
broers/zussen
kinderen
Johann WF GL Hake Burg Schevenstorf Gut Böckel 1450-1689 | |||||||||||||||||||||||||||||||||||
Sybille "frow Hakesche" von Raesfeld | |||||||||||||||||||||||||||||||||||