Die westfälischen Hake (auch Hacke; lateinisch: uncus) erschienen urkundlich 1256 mit Burgardus und Hermannus Hake.[11] Sie erhielten 1859 den Freiherrentitel. Die Stammreihe beginnt mit ErnstHake († 1285). Hermann von Hake war 1264 Komtur der Kommende Lage.
Die vom Hof Haking in Glane stammende Familie, die zu den Burgmannen von Schloss Iburg gehörte, war vom 14. bis ins 17. Jahrhundert auf Burg Scheventorf ansässig. Ein Zweig der Familie lebte in Osnabrück und besaß dort im 15. Jahrhundert das Gut Gartlage in der Dodesheide.[12] Um 1450 erwarben die Hake einen hälftigen Anteil am Gut Böckel, den sie bis 1689 hielten. Historisch nicht belegt ist die Existenz einer Anna von Hake, die in der Zeit des Dreißigjährigen Kriegs wegen einer nicht standesgemäßen Liaison von ihrem Vater lebendig in der Burg Scheventorf eingemauert worden sein soll. Die Sage verarbeitete der Priester und Schriftsteller Bernhard Köster zu dem 1924 veröffentlichten Geschichtsroman Die schöne Anna von Hake zu Scheventorf. Ungeachtet des fraglichen Wahrheitsgehalts benannte die Stadt Bad Iburg den Anna-Hake-Weg im Stadtteil Ostenfelde nach ihr.
urk. 1285
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