Stamboom Serrij » Botho van Bottenstein (± 1025-1104)

Persoonlijke gegevens Botho van Bottenstein 


Gezin van Botho van Bottenstein

Hij is getrouwd met Judith van Schweinfurt.

Zij zijn getrouwd rond 1060 te .


Kind(eren):

  1. Adelheid van Bottenstein  ± 1056-1106 


Notities over Botho van Bottenstein

Notities bij Bodo Comte.palatin de Carinthie van Botenstein

Profession : Comte.Palatin de Carinthie. \MittelalterDE.dir\botho_graf_von_pottenstein_+_1104.html Botho Graf vonPottenstein -------- 1027/28-1.3.1104 in der Nähe von RegensburgBegraben: Koster Theres am MainJüngerer Sohn des Pfalzgrafen HartwigII.von Bayern und derFriderun, Tochter vomIMMEDINGER Reting GENEALOGISCHE TAFELN ZUR MITTELEUROPÄISCHENGESCHICHTE----------------------------------------------------------------------------------------------------- Wegener Dr. Wilhelm: Seite60 ******************* 26. Boto ------------ F. s. 25;1055 alsTeilnehmer an dem Aufstand gegen HEINRICH III. seiner Reichslehen(Straßgang, Eisengräzheim) verlustig erklärt D H III n 332, 359;heiratet nach dem Tode seines Mitverschworenen, des EZZONIDEN Kuno,Herzogs von Bayern (+ 1055) dessen Witwe Judith, eineTochter Ottos von Schweinfurt (+ 1057): Judithe nupsitCononi duci Bawariorum illoque defunto accepit eam Bodo quidam valdenobilis peperitque illi Adelheidem, ex qua Heinricus dux de Lintburchgenuit ... Annalista Saxo ad annum 1036 SS 6, 6791060 Heldenkampf des"Grafen" Boto gegen die Ungarn bei Wieselburg Annal. Altah. maiores SS20, 810 (1074 Ranshofen) Graf von Pottenstein s. 25;1087 dominus BodoTeilnehmer an der Bamberger Synode Jaffe 5, 5021094 2/9 KaiserHEINRICH IV. bestätigt die Stiftung des bayerischen Fürsten Boto zudem Kloster Theres (östlich Schweinfurt) zum Jahresgedenken seinerGattin Judith und derHerzoge Otto (von Schweinfurt) und Kuno von Bayern D H IV n 440(unecht),+1104 1/3 in der Nähe von Regensburg, begraben zu Theres(Boto comes, cognomento Fortis) Frutolf-Ekkehard SS 6, 225 f.:Todestag Millstatt: Poto comes et fundator huius ecclesie Necr. 2,457; einer der Verwandten (parentes) des Pfalzgrafen Engelbert von1122 27/3 s25.-------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------HERKUNFT UND GESCHICHTE FÜHRENDERBAYERISCH-ÖSTERREICHISCHER GESCHLECHTER IMHOCHMITTELALTER------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------- Gewin Dr. J.P.J.: Seite 61*************** 24. Botho ------------- Graf, c. 1055-1104 (+).1055.Er und sein Bruder Aribo C. 23. verfielen wegen ihrerTeilnahme an der Verschwörung Herzog Welfs der Acht Kaiser HEINRICHSIII. (siehe unter Aribo C. 23.).1060. Botho nimmt an dem Ungarnkriegteil: Mon. Germ. SS. XX. S. 180.1070 Botho "comes de Botensteine"Zeuge: Wiessflecker a.a.O. I. S. 26 nr. 96.Vor 1073. Edler Zeuge beidem Ehevertrag des Vizedoms von Freising Adalbert A. 56. und derPerhta F. 24.: F. nr. 1469.(+) März 1. Botho wurde im Kloster Theresam Main bestattet: Mon. Germ. Necr. II. S.456.------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------Botho rebellierte 1053-1055 zusammen mitseinem Bruder PfalzgrafAribo II. und Herzog Konrad vonBayern gegen den Kaiser. Er wurde später rehabilitiert und war einerder berühmtesten Haudegen seiner Zeit. Er machte 1060 beimUngarnfeldzug die Schlacht bei Wieselburg mit und gründete zusammenmit seinem Bruder das Kloster Millstatt. Botho war der letzte ARIBONE.Lechner Karl: Seite 78,85 ************ "Die Babenberger"Am Aufstandgegen den Kaiser aber hatte sich vor allem eine Persönlichkeitbeteiligt, die im Süden der ungarischen Mark eine große Rollegespielthatte, Graf Poto, der Bruder des bayerischen Pfalzgrafen Aribo. Er hatte die Haimburggegen die Ungarn verteidigt und um 1050/53 zum Schutz des Landes eineweitere große Feste angelegt, die seinen Namen trug, die 1055 genanntePotenburch (beiHainburg und Wolfstal). Aber der Aufstand gegen denKaiser brach zusammen. Herzog Konrad von Bayern floh neuerlich nachUngarn, desgleichen Poto. Ihm wie den übrigen Aufständischen wurdewegen Hochverrat eine Reihe von Besitzungen abgesprochen und neuvergeben, so zum Beispiel die genannte Potenburg an das HochstiftEichstätt. Während Herzog Konrad und Herzog Welf noch im Jahr 1055starben und Bischof Gebhard in Gewahrsam genommen wurde, blieb GrafPoto später dem Kaiser treu und kämpfte erfolgreich gegen die Ungarn;er starb erst im Jahre 1104. Während des Ungarnzuges des Jahres 1060geriet er gemeinsam mit Markgraf Wilhelm IV. von Meißen aus dem HauseWEIMAR-ORLAMÜNDE in ungarische Gefangenschaft. 1056 oo 2. Judith vonSchweinfurt, Tochter des Herzogs Otto III. um 1040- 1104 Witwe KonradsI. von Bayern Kinder: Adelheid - nach 13.8.1106 oo Heinrich I. Herzogvon Limburg 1082- 1119±±±±±±±±±±±±±±±±±±±±±±±±±±±±±±±±±±±±±±±±±±±±±±±±±±±±±±±±±±±±±±±±±±http://www.pottenstein.de/reifen-waechter/poto.html Poto Graf vonPottenstein, gab wahrscheinlich der Stadt Pottenstein seinen Namen.Zum 900. Todestag, 1104-2004. Poto (in Bayern und Österreich üblicheSchreibweise) oder auch Botho, (in Franken gebräuchlicheSchreibweise)gehört zur Adelssippe der Aribonen. Er wurde 1027/28 alsjüngster Sohn des Pfalzgrafen Hartwig II. von Bayern und der Friderun,Tochter des bayerischen Grafen Reding und der Glismor aus dersächsischen Adelssippe der Immerdinger, erst nach dem Tod seinesVaters geboren. Aus erbrechtlichen Gründen ging seine verwitweteMutter in ein Kloster. Der Name Poto war bei den Vorfahren seinerImmerdinger Großmutter gebräuchlich. In den Überlieferungen desKlosters Corvey (Niedersachsen) sind zwei Personen mit dem NamenBodo/Botdo angeführt. Betreffend einer Schenkung im Jahr 1009 in einemOrt "Bodonrod" erscheint ein Bodo als Zeuge. Vermutlich handelt essich bei dem Zeugen um Potos Großvater. Poto hatte noch einen älterenBruder, Aribo II. (1024 bis 18.03.1102), der von 1041 bis 1055Pfalzgraf in Bayern war. Beide Brüder hatten zueinander ein sehrharmonisches Verhältnis, wovon deren häufige gemeinsame Unternehmungenzeugen. Die AribonenDie Aribonen waren im bayerisch-österreichischenRaum von der 2. Hälfte des 9. Jahrhunderts bis weit ins 11.Jahrhundert die führende Adelssippe und stammten ursprünglich aus demFreisinger als auch aus dem Mainzer Raum. Nach der Katastrophe desbayerischen Heeres und dem Tod der Grenzgrafen Wilhelm und Engelschalk871 verwaltete Aribo, Graf im Freisinger Gebiet,auch dieDonaugrafschaften und den Traungau. Er überlebte 907 die katastrophaleNiederlage des bayerischen Heeres bei Preßburg gegen die Magyaren.Dieser Aribo gilt als "Urahn" des Geschlechts der Aribonen.Offensichtlich konnten die Aribonen nach denUngarnkämpfen imöstlichen Donauraum dort nicht mehr richtig Fuß fassen. Sie übernahmenim 10. Jahrhundert in den Alpen, im Inn- und Zillertal, neueFunktionen. Aribonen waren auch Pfalzgrafen in Bayern und Markgrafenin Kärntensowie Vögte in Freisingundin Salzburg. Sie besetztenBischofs- bzw. Erzbischofsstühle in Brixen, Freising, Naumburg/Zeitz,Passau, Köln, Mainz, Aquileja, Säben und besonders häufig in Salzburg.Als Aribo 1021 Erzbischof von Mainz und gleichzeitig königlicherErzkapellan desReiches und 1025 Erzkanzler für Italien wurde, standendie pfalzgräflichen Aribonen auf der Höhe ihrer Macht, die sie imengen Anschluss an die Sachsen-Kaiser gewonnen hatten. Aribonen warenÄbtissinnen von Göß und Altenmünster/Mainz und gründeten, demdamaligen frommen Zeitgeist folgend, die Klöster Seeon, Göß, Seckau,Michaelbeuren und Moggio an der Fella. Das Benediktiner Kloster inMillstatt/Kärnten Auch die Gebrüder Aribo und Poto stifteten in einemder Jahre zwischen 1060 und 1088 ein Kloster und zwar dasBenediktinerkloster in Millstatt/Kärnten und statteten diesesreichlich mit Gütern aus. Die Stiftungsurkunde ist leider nicht mehrvorhanden, doch besagt eine andere, noch erhaltene Urkunde, dass derEdle Aribo den gerechten Zehnt von allenseinen und seiner GemahlinLuitkard gehörenden Gütern im Erzbistum Salzburg für alle kirchlichenRechte, u.a. für zwei in Millstatt gelegene Kirchen, vertauschte. Dain der genannten Urkunde erwähnt wird, dass dieser Tausch inderRegierungszeit des Erzbischofs Gebhard erfolgte, der das SalzburgerErzbistum von 1060 bis 1088 lenkte, wird also die Gründung vonMillstatt in dieser Zeit erfolgt sein. Seine Eigenkirche in Millstattverwandelte Aribo dann in ein Kloster. Trotz Fehlens derStiftungsurkundewissenwir über diese Güter genau Bescheid. DasWiener Staatsarchiv verwahrt nämlich eine Urkunde des PapstesAlexander III. vom 6. April 1177, am Rialto zu Venedig ausgestellt,als er das Millstätter Kloster in den Schutz derKirche übernahm. InjenerUrkunde, die sieben Kardinäle unterzeichneten, bestätigte derPapst das erste Mal die namentlich angeführten Besitzungen desMillstätter Benediktinerklosters, die sicherlich mit demGründungsbesitz identisch sind, da man wohl nicht annehmen kann, dassdas junge Kloster im ersten Jahrhundert seines Bestehens bereitsselbsttätig Besitzungen erworben hatte. Durch jene päpstliche Urkundeerfahren wir, dass die Gebrüder Aribo und Poto das neugegründeteKloster mit Gütern ausstatteten, die im Raume zwischen Lieser undTurracher Höhe lagen, alle Orte des Seetales, aber auch Radenthein undKleinkirchheim werden darin genannt. Das Kloster erhielt auch einigeHuben im oberen Drautal und am Weißensee, in St. Urban am OssiacherSee,in Puch bei Gmünd, im Görtschitztal, in Mühldorf im Mölltal, wosogar das am Salzkofel gewonnene Salz in den Besitz des Klosters kam,sowie zahlreiche Huben in Friaul und Salzburg. Das Kloster Millstattzählte von Beginn an zu einer der ausgedehntesten geistlichenHerrschaften Kärntens.Hainburg an der Donau und die Pottenburg 1050- Auf dem Reichstag zu Nürnberg beschloss Kaiser Heinrich III., aufeiner Anhöhe bei Hainburg an der Donau eine feste Burg zu bauen, die"Heimenburg". Am Bau dieser Reichsburg waren Bischof GebhardvonRegensburg, Herzog Konrad von Bayern und Markgraf Adalbert vonBabenberg beteiligt. Laut dem Historiker Karl Lechner verteidigte Potodie Hainburg gegen ungarische Überfälle, und er legte circa zehnKilometer von der Hainburg entfernt um 1050/53 zum SchutzedieserGrenzregion eine weitere große Festung an, die Pottenburg(Potenburch). Aufstand gegen Heinrich III.1055 paktierten Poto undsein Bruder Aribo II. mit dem 1053 als bayerischen Herzog abgesetztenKonrad I., Graf von Zütphen, gegen KaiserHeinrichIII. (28.10.1017 -05.10.1056). Wegen eines Überfalls auf die Burg Parkstein beiWeiden/Opf. des Bischof Gebhard von Regensburg wurde Konrad I. auf demReichstag zu Merseburg aus dem Amt des bayerischen Herzogs enthoben.Die Amtsenthebung wirdjedoch andere Gründe gehabt haben. Gegen denWillen des Kaisers heiratete Konrad I. Judith, die Tochter desmächtigen babenbergischen Grafen Otto von Schweinfurt, der Herzog vonSchwaben und Markgraf im bayerischen Nordgau war. Durch die Heirat mitJudith hatte Konrad I. die besten dynastischen Beziehungen zu allenNachbarn des bayerischen Herzogtums und war so dem Kaiser zu mächtig.Im Dezember 1053 übertrug Kaiser Heinrich III. seinem 3-jährigen Sohn,dem späteren Kaisers Heinrich IV., das Herzogtum und konnte somitselbst die Macht in Bayern ausüben. Am Aufstand gegen Kaiser HeinrichIII., welcher Konrad I. auf dessen Thron bringen sollte, beteiligtensich Personen, die bereits gemeinsam mit kriegerischer Gewalt indieinternen Machtkämpfe um die ungarische Königskrone eingegriffenhatten. Dies waren Welf III., Herzog von Kärnten und Markgraf vonVerona, Bretislaw I., Herzog von Böhmen (verheiratet mit Judith derSchwester des Otto I. von Schweinfurt), Bischof Gebhard von Regensburgund Pfalzgraf AriboII. und Poto. Mit dem Tod Konrad I. am 05.12.1055endeten alle Umsturzpläne - bereits am 13.11.1055 war auch Welf III.verstorben. Das Paktieren Pfalzgraf Aribos II. und seines Bruders Potomit dem gegen den Kaiser rebellierenden Bayern-Herzog bedeutete denSturz der Familie aus der großen Politik. Die Aribonen verloren diePfalzgrafenwürde, ihre Reichslehen und einen Teil ihrer Eigengüter inKärnten und Bayern. Poto verlor seine Reichslehen Straßgang undEisengräzheim bei Graz an das Erzbistum Salzburg (siehe KaiserdiplomeDH III. 336, dazu 332,333,335, 359). Die Pottenburg, östlich vonHainburg an der Donau, gelangte an das Bistum Eichstätt. Die heutigeRuine erinnert durch ihren Namen noch an Poto, ihren einstigen Herrn.1056, nach Verhandlungen zwischen Heinrich III. und derAdelsopposition, gab der Kaiser beschlagnahmte Ländereien, so weitdies möglich war, an die ursprünglichen Eigentümer zurück. Bereits am05.10.1056 starb Kaiser Heinrich III. an einem Gichtleiden in derPfalz Bodfeld im Harz. Pottenstein in Franken 1056 heiratete Poto die16-jährige Judith von Schweinfurt, die Witwe seines KampfgefährtenHerzog Konrad I. von Bayern und Tochter des Herzogs Otto III. vonSchwaben, Markgraf im Bayerischen Nordgau und Graf von Schweinfurt.Durch die Hochzeit kam Poto zu großem Besitzstand in Franken. InUrkunden König Heinrich IV., ausgefertigt in den Jahren 1070 und 1074in Ranshofen (Braunau am Inn), findet sich Poto als Zeuge "Poto Comesde Potensteine". Im Ehevertrag des Vizedoms von Freising und derPerhta ist er als "comes de Botensteine" genannt. Da Poto laut diesenUrkunden den Titel Graf von Pottenstein führte, ist anzunehmen, dassPottenstein der Wohnsitz seiner Familie und der Mittelpunkt seinerweiteren Tätigkeiten war. Am28.09.1057 starb sein vermögenderSchwiegervater Herzog Otto III. ohne männliche Nachkommen. Die reicheHinterlassenschaft wurde unter seinen fünf Töchtern aufgeteilt. InPottenstein hatte Poto bereits eine Burg mit einer unter ihr liegendenOrtschaft vorgefunden. Um für seine Frau Judith einen standesgemäßenAnsitz zu schaffen ließ er die Burg erneuern und erweitern. Der Orterlebte eine Blütezeit, eine Mühle (1123 erstmals urkundlich genannt)sowie eine vermutlich dem Hl. Nikolaus geweihte Kirche warenentstanden. Diese Kirche und der Ort wurden dann im Jahr 1127 beieiner Fehde zwischen den Brüdern Konrad III. und Friedrich II. vonHohenstaufen gegen König Lothar von Supplinburg ein Raub der Flammen.Der untere Teil des Kirchturms derPottensteiner Stadtpfarrkirche St.Bartholomäus stammt noch aus jener Zeit. Der Angriff ist durch einSchreiben des Thereser Abtes Wignand an den Bamberger Bischof Otto I.dokumentiert, der sich auf einer Missionsreise in Pommern befand. Auchin Tüchersfeld hattePotoeine Burg und weitere Besitzungen, die ausdem Schweinfurter Erbe stammten. Diese Burg kam dann über PotosEnkelin Adelheid, die mit dem wittelsbachischen Grafen Konrad II. vonDachau verheiratet war, und Herzog Ludwig II. von Bayern und Pfalzgrafbei Rhein dann 1269 an das Hochstift Bamberg. Die WieselburgerSchlachtAgnes von Poitou, die Witwe Kaiser Heinrich III., regierte fürihren zum König Heinrich IV. gekrönten, aber noch unmündigen Sohn. Alsim Jahre 1060 König Andreas I. von Ungarn von seinem eigenen BruderBela vom Thron verdrängt wurde, sandte sie zur Unterstützung vonAndreas I. ein Heer nach Ungarn. Bischof Eberhard von Naumburg, derMarkgraf Ernst von der bayrischen Ostmark und Wilhelm IV. Markgraf vonMeißen stellten sich am Wieselburger Engpass(Wieselburg/Mosonmagyaróvár) den Angriffen des Ungarn Bela, ohne dieAnkunft des Böhmenherzogs Vratislav I. (Schwiegersohn von KönigAndreas I. und Sohn von Judiths Tante der Böhmenherzogin Judith)abzuwarten. Der Ort des Kampfes war für die Deutschen unglücklichgewählt, denn bald waren sie von allen Seiten von den Feinden umringt.Der fliehende Andreas kam durch einen Sturz vom Pferde ums Leben. Potound Markgraf Wilhelm aber kämpften Seite an Seite noch die ganze Nachthindurch bis zumanderen Morgen gegen eine große Übermacht. Seit derWieselburger Schlacht trug Poto den Beinamen Fortis, der Starke, derTapfere. Der Chronist Ekkehard berichtet weiter: Poto war von überausgroßer und kräftiger Statur, im Waffenhandwerk hervorragend,in denWissenschaften bewandert, aber auch vornehm und elegant wie fast dasgesamte Reich bezeugen konnte. Er war einer der berühmtesten Haudegenseiner Zeit. Pottenstein an der Triesting und Pottendorf Dieveränderten Machtverhältnissein Ungarn veranlassten Poto, seine nurschwach bevölkerten Besitzungen an der Triesting (Niederösterreich)durch die Ansiedlung von fränkischen Bauern zu sichern. NebenOrtschaften mit slawischem Ursprung, wie beispielsweise Radling,entstehen Neugründungen mit Ortsnamen wie Pottenstein, Bernitz undMuggendorf deren Ursprünge in der Fränkischen Schweiz zu finden sind.Wahrscheinlich geht auch die Entstehung von Pottendorf inNiederösterreich, zwischen den beiden Flüssen Leitha und Fischagelegen, aufPoto zurück.Ab 1065 forcierte König Heinrich IV. denAusbau der Krondomäne im Harzvorland durch den Bau von Höhenburgen mitständigen Besatzungen. Dies führte zu heftigen Reaktionen dersächsischen Großen. Laut dem Historiker Hans Gemperlein (in "Dieuralte Burg Pottenstein" - 1989), begleitete Poto in jener Zeit denjungen König Heinrich. Er war dem Herrscher stets treu ergeben,handelte und kämpfte für ihn. Im Verlauf des Sachsenaufstandes nahmKönig Heinrich 1074 mit einer nur kleinen Schar den Meißener BischofBenno fest. Nur durch Potos Verhandlungsgeschick sollen sich dieKönigstreuen vor der sächsischen Übermacht in Sicherheit gebrachthaben. König Heinrich belohnte den Aribonen für seine Treue und gabihm im selben Jahr Königsgut an vier Orten, unter anderem im Gebietvon Eckartsberga. Die dortige Burg hat der König ausgenommen undseiner Frau Berta geschenkt. Auch bei der Schlacht an der Unstrut imJahr 1075, in der die sächsischen Aufständischen besiegt wurden, warPoto an der Seite des Königs zu finden. Zu einem Frieden kam es jedochnicht. 1076 zogen die Sachsen bewaffnet vor die Königspfalz Goslar.Der König musste sich deshalb von dort zurückziehen. Laut HansGemperlein war Poto in jener Zeit "praefectus et advocatusGoslariensis", also so etwas wie ein königlicher Domänenverwalter.Poto blieb in Goslar und wahrte dort die Interessen des Königs. ImJahr 1081 begleitete Poto den König nach Italien. Der König hat inMailand die langobardische Krone empfangen, das Land der MarkgräfinMathildevon Tuscien, einer Freundin des Papstes Gregor IV., verwüstetund Florenz belagert. Im Frühsommer erschien er dann vor Rom undbelagerte drei Jahre die vom Papst verteidigte Stadt, ehe diesesturmreif war. Dieser Italienzug war der letzteHeeresdienst den Potofür seinen Kaiser leistete. 1087 war der Aribone auf einer Synode inBamberg (Jaffe5, 502). In der Zeugenliste ist er unter den weltlichenGroßen als "Dominus Bodo" (Herr, Gebieter) an erster Stelle zu finden.1091 traf Poto in Mantua noch einmal mit Kaiser Heinrich IV. zusammen.Damals scheint er auf einer Pilgerfahrt ins Heilige Land gewesen zusein, was sehr beschwerlich und gefährlich war. Das Kloster Theres amMainAm 02.09.1094 schenkten Poto und Judith dem 1041-1045 vomBamberger Bischof Suidger (späterer Papst Clemens II.) gegründetenBenediktinerkloster Theres am Main umfangreiche Güter in Aura, Brach,Dächheim, Egenhausen, Euerdorf, Garstadt, Gnodstadt, Gochsheim,Hilboldsdorf, Kaistheim, Schwebheim, Schweinfurt, Sennfeld, Spießheim,Sulzthal, Theilheim, Theres, Tugendorf, Waigolshausen, dazuEigenrechte in Grafenrheinfeld und die Fischweide im Main vomReichelshof bis Hirschfeld. Die Schenkungen sind dem Kopialbuchvon1603 des Klosters zu entnehmen. Auch gibt es die Schenkung betreffendeine Urkunde, die Kaiser Heinrich IV. (DH.IV.#440 unecht - Würzburg)dem lieben "Boto aus Noricum" mit seinem Siegel bestätigte. Als"Seelengerät" erbat Poto eine Stiftergrablege im Kloster, weiter einenJahrtag für sich und seine Frau Judithsowie deren Vater Herzog OttoIII. von Schweinfurt und deren ersten Ehemann Herzog Konrad I. vonBayern. Die Jahrtagsmesse wurde festgelegt auf den 20. September jedenJahres. Am 01.03.1104 starb Poto in der Nähe von Regensburg. DerSterbetag ist dem Necrolog des Benediktinerklosters Millstatt inKärnten zu entnehmen (Poto comes et fundator huius ecclesie Necr.2,457). Das Chronicon in Theres berichtet ausdrücklich, dass dasEhepaar inder Klosterkirche beigesetzt wurde. 1716 wurde vonGrundauf mit dem Bau einer prachtvollen Barockkirche begonnen, die 1748konsekriert wurde. In dieser neuen Klosterkirche befand sich imKreuzgang ein Kenotaph bzw. Epitaph aus der alten Kirche mit derInschrift: Corpore pollebat, fortis gigas esse volebat, Nunc tegitursub humo. Sic erit omnis homo. Durch Körperkräfte hat er geglänzt; erwar bestrebt so stark wie ein Riese zu sein. Nun deckt ihn die Erde.So geht es jedem Menschen (Aus Inschriftendes Landkreises Haßberge -1979). Beim Abriss der alten Kirche fandman zweibesondersmerkwürdige Skelette, eines ohne Haupt und eines von außerordentlicherGröße. Diese Gebeine wurden unter dem nördlich gelegenen kleinen Turm,dem Katharinenturm, beigesetzt. Zur Zeit der Säkularisation wurde dasKloster von Theodor von Kretschmann, einem evangelischgläubigenMinister aus Sachsen-Coburg, erworben, der dann die katholische Kirche1809 abreißen ließ. Beim Abriss der Kirche ging auch das Grabmalzugrunde. 1853 verlangte der Thereser Pfarrer Vatter vom KönigreichBayernden Neubau einer Pfarrkirche und verwies dabei auf den im Jahr1094 von Kaiser Heinrich IV. confirmierten Schenkungsbrief, welcherbei der Aufhebung des Klosters keine Beachtung fand.PotosNachkommenPoto hatte keine männlichen Nachkommen, mit ihm erlosch dieAdelssippe der Aribonen. Judith und Poto hatten jedoch eine gemeinsameTochter. Sie hieß Adelheid von Pottenstein und heiratete im Jahr 1064(siehe Walter Mohr - Geschichte des Herzogtums Lothringen) HeinrichI., Graf von Limburgund Herzog von Lothringen. Aus dieser Ehe sindWalram III., Graf von Limburg und Herzog von Nieder-Lothringen, unddrei Töchter bekannt. Agnes war verheiratet mit Friedrich IV.,Pfalzgraf von Sachsen. Adelheid hatte infolge drei Ehemänner,Friedrich Graf von Werl, Kuno II. Grafvon Harburg-Lechsgmünd undKonrad II. Graf von Dachau. Matilde war die Ehefrau von Heinrich I.Graf von Roche. Die zwei Burgruinen Pottenstein in Böhmen Auf einemBerghügeloberhalb des böhmischen Ortes Zinkovy im Bezirk Pilsen-Südfinden wirdie Reste einer stolzen Burg, die Burgruine Pottenstein, intschechischer Sprache Potenstejn. Unterhalb des Burgbergs liegt aneinem See das Schloss Zinkovy. Das über Generationen bestehende guteVerhältnis der Schweinfurter Grafen nach Böhmen und im Besonderen dieverwandtschaftlichen Beziehungen lassen die Namensübereinstimmungnicht als Zufall erscheinen. Judith von Schweinfurt (+ 2.8.1058), dieSchwester des Schweinfurter Markgrafen Heinrich (*995, + 28.9.1057),war verheiratet mit dem Böhmenherzog Bretislav I.(* um 1005,+10.01.1055). Potos Ehefrau Judith von Schweinfurt (*1040, +1104), diezweitälteste Tochter des Markgrafen Heinrich, war somit die Nichte derBöhmenherzogin Judith und vermutlich auch deren Patenkind. Poto undder Böhmenherzog BretislavI. vertraten auch gemeinschaftlicheInteressen in Ungarn und beim Aufstand gegen Kaiser Heinrich III. Mitdem Böhmenherzog Vratislav II., Sohn von Bretislav I. und der Judith,war Poto zur Unterstützung des ungarischen Königs Andreas I. undvonKaiser Heinrich IV. auf gemeinsamen Kriegszügen. Der Ort und die BurgPotstejn/Pottenstein am Fluss Divoka Orlice/Wilder Adler stehen mitPoto in keinem unmittelbaren Zusammenhang. Als Gründer von Ort undBurg ist im 13. Jahrhundertein Herr Procek genannt. Dessen Stammbaumlässt sich bis auf Oldrich I. zurückverfolgen, der 1192 verstarb. DerFamilienstammsitz dieser Herren von Pottenstein war die BurgPottenstein über Zinkovy im Bezirk Pilsen-Süd. Familienzweige derHerren von Pottenstein waren auch auf Burgen rund um Pottenstein amwilden Adler zu finden, in Litice, Castolovice und Zampach. JürgenWächter Forchheimer Str. 3 D 91278 PottensteinEmail:(XXXXX@XXXX.XXX) Alle Rechte vorbehalten 26. Februar 2004 Weitere Informationen: Burg Pottenstein

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Botho van Bottenstein
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    Paul Serry, "Stamboom Serrij", database, Genealogie Online (https://www.genealogieonline.nl/stamboom-serrij/I2619.php : benaderd 3 februari 2026), "Botho van Bottenstein (± 1025-1104)".