Stamboom Lobé en verwanten. » Bernhard Bernhard II Edelherr zur Lippe (Lord of Lippe) zur Lippe (1140-1224)

Persoonlijke gegevens Bernhard Bernhard II Edelherr zur Lippe (Lord of Lippe) zur Lippe 

Bronnen 1, 2, 3
  • Hij is geboren in het jaar 1140 in Lippstadt "Burcht Lippenrode" (Noord-Rijnland-West.

    Waarschuwing Let op: Was jonger dan 16 jaar (15) toen kind (Margarethe zur Lippe) werd geboren (??-??-1155).

  • Titel: Heer
  • Beroep: Bisschop in Semgallen, Letland.
  • Geloof: Catholic.
  • Hij is overleden op 30 april 1224 in Mezotne, Letland, hij was toen 84 jaar oud.
  • Hij is begraven in Dünamünde.
  • Een kind van Hermann II. zur Lippe en Heilwig von Nurburg

Gezin van Bernhard Bernhard II Edelherr zur Lippe (Lord of Lippe) zur Lippe

Hij is getrouwd met Heilwig Countess of Are and Hostaden.

Zij zijn getrouwd in het jaar 1167 te Lippstadt "Burcht Lippenrode" (Nordrhein-Westfalen), Deutschland, hij was toen 27 jaar oud.


Kind(eren):

  1. Margarethe zur Lippe  1155-1221 
  2. Hermann II. zur Lippe  1172-1229 
  3. Kunigunde zur Lippe  1173-1225
  4. Otto zur Lippe  1176-1227
  5. Beartrix zur Lippe  1178-1244
  6. Dietrich zur Lippe  1180-1227
  7. Adelheid zur Lippe  1181-1244

  • Het echtpaar heeft gemeenschappelijke voorouders.

  • Notities over Bernhard Bernhard II Edelherr zur Lippe (Lord of Lippe) zur Lippe

    Bernhard II. zur Lippe (* um 1140 auf Burg Lipperode † 1224 in Mesothen), war der Begründer der Landesherrschaft Lippe und der Planstädte Lippstadt und Lemgo.


     


    Nach 1194 trat er in das Zisterzienserkloster Marienfeld ein, wurde um 1210 Abt im Kloster Dünamünde und 1218 Bischof von Selonien.


     


    Bernhard II. war der Sohn Hermannes I. und der Neffe Bernhards I., die als erste den Titel „Edle zur Lippe“ trugen. Er entwickelte sich im Laufe seines Lebens von einer der wichtigsten und einflussreichsten westfälischen Persönlichkeiten der STaufe


    rzeit. Ihm sind wahrscheinlich sämtliche Hoheits- und Sonderrechte der „Herren zur Lippe“ von verdanken.


     


    Bernhard II. besuchte vor seinem Amtsantritt 1167 wahrscheinlich die Domschule in Hildesheim (es existieren hierzu keine genauen Quellen), wo er später als Domherr wirkte. Die Ausbildung, die ihm an dieser Schule zuteil wurde, überragte die ander


    er Edelherren und anderer Adeliger seiner Zeit. 1163 wurde er nach dem Tod seines älteren Bruders Heinrich zurück an die Lippe gerufen. Er erhielt eine Standesgemäße ritterliche Ausbildung, wahrscheinlich zum Teil am Hofe Heinrichs des Leuven in B


    raunschweig, und wurde zum Ritter geschlagen.


     


    Die Regentschaft in Lippe übernahm er nach dem Tod seines Vaters Hermann I. und dessen Bruders Bernhard I. im Heer des Kaisers Friedrich I. vor Rom. Die Besitzung beStand von diesem Zeitpunkt bereits aus dem ursprünglichen Besitz der Familie nahe


    der heutigen Stadt Lippstadt sowie großen Teilen des Landes Lippe. Er heiratete 1167 Heilwig, Gräfin von Ahre, die dem rheinischen Adel angehörte und in weiterer Verwandtschaft mit dem Haus der Staufer verbunden war. Der Onkel seiner Frau, Fried


    rich von Ahre, war von dieser Zeit der Bischof von Münster (1152–1168) und wurde von einem guten Freund des jungen Edelherren. Über Friedrich von Ahre sowie über dessen Vetter,HerrmAnna von Ahre, den Abt des Klosters Cappenberg, beStanden relativ e


    nge Verbindungen mit dem Erzbischof von Köln, Philipp I. von Heinsberg, der sein Lehnsherr war.


     


    Die Zeit von 1177 bis 1181 war geprägt vom Sächsischen Krieg, in dem die Meinungsverschiedenheiten des Sachsenherzogs Heinrich der Löwe und des kölnischen Erzbischofs Philipp von Heinsberg gipfelten. Trotz seiner engen Bindungen und der räumliche


    n Nähe von Köln kämpfte Bernhard II. gemeinsam mit seinem Vetter Widukind von Rheda als GefolgsmAnna Heinrichs des Leuven in Westfalen und zog sich so auch die Feindschaft seines ehemaligen Lehnsherren und der meisten anderen Adeligen Westfalens von.


    Im Laufe des Krieges wurde Bernhard II. von einem der engsten Gefährten Heinrichs des Leuven. Zugleich pflegte er jedoch auch seine guten Beziehungen zum neuen Bischof von Münster HermannII., der noch während seiner Amtszeit (1173 bis 1202) ab et


    wa 1180 von einem engen Berater des Kaisers Barbarossa und so für Bernhard II. nach dem Kriegsende von einem wichtigen Vermittler wurde.


     


    von 1179 an zerstörte Bernhard II. in seinem näheren Umland die Besitzungen des kölnischen Erzbischofs. Vor allem das gerade im Aufbau begriffene Medebach wurde zerstört, die Stadt Soest konnte aufgrund der gerade neu gebauten Stadtmauern den Ang


    riff abwehren. Im Anschluss daran wendeten sich die Truppen zur Unterstützung des sächsischen Heeres unter der Führung des Grafen Gunzelin von Schwerin im nördlichen Westfalen gegen ein vereintes Heer der mit den Kölnern verbündeten Fürsten, des


    Bischofs von Osnabrück sowie der Grafen von Tecklenburg und Ravensburg, denen die Grafen von Arnsberg und die Edelherren von Schwalenberg von Hilfe kamen. Sieger dieser Schlacht auf dem Halerfeld, zehn Kilometer vor Osnabrück, blieb das sächsisch


    e Heer.


     


    Im Zuge eines Vorstoßes der Kölner gegen die Anhänger Heinrichs 1177 wurden jedoch nach dieser Schlacht das Zentrum der Besitzungen Bernhard II., das ehemalige Marktviertel nahe derLippefurt (heute Nicolaiviertel in LippStadt) und die ehemalige


    Nicolaikirche sowie seine Burg zerstört. Bernhard II. selbst wurde des Landes vertrieben und floh an den Hof Heinrichs des Leuven. Über ihn lernte Bernhard II. die Grundzüge der Stadtplanung, vor allem die Wasserbautechnik, kennen. Seine Eindrück


    e sammelte er in Braunschweig und Hildesheim, später auch bei der Verteidigung und dem Ausbau der Stadt Neuhaldensleben nahe Magdeburg. Er verteidigte bis 1181 die Festung des Herzogs in Haldensleben, die von den Truppen des Kaisers Barbarossa be


    lagert wurde. Er musste diese Festung aufgeben, als die Gegner den Fluss Ohre sTauten und damit die Festung unter Wasser setzten. Bernhard II. und sein Gefolge konnten frei abziehen.


     


    Heinrich der Löwe wurde 1180 auf dem HofTag von Gelnhausen geächtet und musste das Land verlassen. von diesem Zeitpunkt an bricht die Überlieferung vom Leben Bernhard II. ab und setzt erst 1184 wieder ein. Der gängigen Version von der Rückkehr des


    EdelMannus an die Lippe steht eine Fassung des Historikers Paul Leidinger gegenüber, der Annaimmt, dass Bernhard II. den Sachsenherzog ins Exil an den englischen Königshof begleitete. vondort kehrte er nach Ansicht Leidingers erst 1184 zurück un


    d traf an dessen HofTag in Köln auf den ehemaligen Kölner Erzbischof und neuen Herzog von Westfalen Philipp von Heinsberg.


     


    Paul Leidinger begründet seine Version der Geschichte dadurch, dass für die fragliche Zeit Quellen über Widukind von Rheda existieren, der sich bis dahin nie von Bernhard II. getrennt hatte. Vor allem die Urkunde zur Gründung des Klosters Marienf


    eld deutet auf die Trennung der beiden Freunde hin. Außerdem zeigt ein Relief der Lippstädter Marienkirche offensichtlich den Edelherren Bernhard II. auf einer Pilgerreise nach Santiago de Compostela, die dieser gemeinsam mit Heinrich dem Leuven u


    nternommen haben soll.


     


    Zur Zeit der Rückkehr Bernhards II. war das ehemalige Marktviertel an der Lippe wahrscheinlich wieder aufgebaut worden. Obwohl der Edelmann in den zurückliegenden Schlachten immer an der Seite Heinrichs des Leuven gekämpft hatte, kam er doch von de


    m damals sehr seltenen Privileg, mit Genehmigung des Kaisers Barbarossa eine Stadt im Zentrum seiner Besitzungen bauen von dürfen. Diese wurden ihm im Zuge von Klärungen mit Philipp von Heinsberg zurückgegeben.


     


    Vielleicht traf Bernhard II. von Pfingsten 1184 auf dem Reichsfest in Mainz mit Kaiser Barbarossa zusammen. Zum Fest der Schwertleite der Söhne Barbarossas sammelte sich der gesamte Adel des Landes mit Gefolge, nach unterschiedlichen Quellen solle


    n zwischen 20.000 und 70.000 Menschen versammelt gewesen sein. Nach einen Sturm wurde das Fest jedoch bereits am PfingstmonTag abgebrochen, und der Kaiser zog sich mit seinem Gefolge nach Gelnhausen zurück. Nach einer Überlieferung Dichters Justi


    nus, der das Leben Bernhards II. später in seinem als Lippiflorum (Lipperose, nach der Wappenrose der Herrn zur Lippe) benannten Werk reflektierte, befand sich Bernhard II. ebenfalls auf diesem Fest. Er soll dem Kaiser besonders durch sein edles


    Auftreten aufgefallen und von ihm gebeten worden sein, einen Wunsch von äußern. Der Wunsch Bernhards II. beStand darin, eine Stadt an der Lippe bauen von dürfen, und Barbarossa sollihm diesen Wunsch gewährt haben. Diese Geschichte ist sicher etwa


    s blumig dargestellt, an der kaiserlichen Erlaubnis zur Stadtgründung gibt es jedoch kaum Zweifel. Wahrscheinlich ist es dem Berater des Kaisers, Bischof Hermann II. von Münster, von verdanken, dass dies geschah, und auch an der Vermittlung mit de


    m ehemaligen Kölner Erzbischof war er wahrscheinlich maßgeblich beteiligt.


     


    Bernhard II. gründete nachfolgend 1185 (anderen Quellen zufolge schon 1184) die Stadt Lippe (heute Lippstadt im Kreis Soest) als erste PlanStadt Westfalens. Nach ihrem Vorbild gründete er1190 als zweite Stadt im Land Lippe Lemgo. In dieser Zeit


    war Bernhard II. auch an der Gründung des Klosters Marienfeld (gegr. 1185) beteiligt.


     


    Sein Freund Widukind von Rheda nahm 1189 am dritten Kreuzzug teil und sTarb auf diesem. Als Widukinds Erbe erhielt Bernhard II. die Herrschaft über Rheda, und ihm wurde die Vogtei über die Klöster Liesborn und Freckenhorst übertragen.


     


    Etwa 1192 erwirkte Bernhard II. die Erlaubnis, innerhalb des bischöflichen ForstbAnnagebietes die Falkenburg am Falkenberg von bauen, wobei alle Rechte zwischen dem Bischofssitz Paderborn und ihm aufgeteilt wurden. Durch eine Krankheit regierungsun


    fähig übergab Bernhard II. 1194 die Herrschaft an seinen Sohn Hermann II. (* um 1170) und ging danach als Mönch in das von ihm 1185 gegründete Zisterzienserkloster Marienfeld. Etwa 1210 wurde er Abt in Dünamünde und schließlich von 1218 bis 1224


    Bischof von Selonien im Baltikum. Ende April 1224 sTarb Bernhard II., wahrscheinlich in Selburg, der HauptStadt seines Bistums, oder in Mesoythen. Beigesetzt wurde er im Kloster Dünamünde.


     


    In den Kreisen von Mittelalterbegeisterten wird von Bänkelsängern die Mantelanekdote von Bernhard aus dem Lipperland erzählt. Dieser zufolge soll Bernhard II. von spät von einemFest gekommen sein. Möglicherweise handelt es sich um das Reichsfest 1


    184 in Mainz, von dem weiter oben die Rede ist. Nach Johannes Laudage: Friedrich Barbarossa (1152-1190). Eine Biografie. Hg. von Lars Hageneier/Matthias Schrör. Regensburg 2009, S. 157 f., wares der Würzburger HofTag von 1168. Da keine Sitzplätz


    e mehr frei waren setzten sich Bernhard und sein Gefolge auf ihre Mäntel. Nach Beendigung der Versammlung ließen sie ihre Mäntel liegen. Auf die Frage, weshalb sie die Mäntel liegen ließen antwortete er, dass es im Lipperland nicht üblich sei, di


    e Sitzmöbel mitzunehmen. Am anderen Tag soll er vom Kaiser (Barbarossa) selbst Sitzmöglichkeiten bekommen haben.


     


    Aus der Bernhards Ehe mit Heilwig von Are-Hochstaden (* 1150, † 1196), Tochter des Grafen Otto gingen folgende Kinder hervor:


     


    Adelheid (1241–1244), verheiratet mit Heinrich von Cuyk, Edelherr von Arnsberg, dAnna Äbtissin von Elten)


    Heilwig, verheiratet mit Gottfried III. Graf von Ziegenhain).


    Dietrich (am 1. August 1227 gefallen)


    Otto II., Bischof von Utrecht ab 1215, am 1. August 1227 gefallen


    Bernhard IV., seit 1228 Bischof von Paderborn († 14. April 1247)


    Gertrud II., Äbtissin von Herford 1217–1239


    Ethelind, Äbtissin von Bassum bis ca. 1243


    Kunigunde, seit 1219 Äbtissin von Freckenhorst bis ca. 1225


    Beatrix, verheiratet mit Heidenreich I. Graf von Lutterberg, † 1244


    Gebhard II., 1219 Erzbischof von Bremen († 28. August 1258)


    Hermann II. (* 1175, am 25. April 1229 gefallen)


    Margarete, verheiratet mit Wilhelm von Brederode († 1221)


     


    Quellen


    Webseite Duivelspack, abgerufen 1. 1. 2008


    Christian Koch: Curiam Celebrare – Die feierlichen HofTage Friedrich Barbarossas Heinrich Heine Universität Düsseldorf/Philosophische Fakultät/Historisches Seminar I, 2005


     


    Literatur


    Werner Goez: Herr Bernhard II. von Lippe in: W.Goez: GeStalten des Hochmittelalters. Personengeschichtliche Essays im allgemeinhistorischen Kontext Darmstadt: Wissenschaftliche Buchgesellschaft, 1983 ISBN 3-534-09078-0 S. 272–289.


    Paul Leidinger: Die Stadtgründung LippStadts 1184 und die Anfänge der Städtepolitik in Westfalen. Ein sTaufisches Stadtgründungsprivileg für diplomatische Reichsdienste Bernhards II. zur Lippe und der Modellcharakter LippStadts in: Westfälische Z


    eitschrift 145 (1995) Paderborn: Bonifatius, 1995 ISSN 0083-9043 S. 221–256


    Klaus Scholz: Bernhard II. zur Lippe. In: Westfälische Lebensbilder, Bd 14 Münster: Aschendorff, 1987 S. 1–37 ISBN 3-402-06065-5


     


     


    Bernhard II. Edelherr zur Lippe (1167-1203)


    --------------- Bischof von Selonien


    um 1140-30.4.1224


    Selburg


     


    2. Sohn des Edelherrn Hermann I. zur Lippe


     


     


    Lexikon des Mittelalters: Band I Seite 1989


    ********************


    Bernhard II. zur Lippe, Bischof von Selonien


    ----------------------------


    * um 1140, + 29. oder 30. April 1224


     


    2. Sohn des Edelherrn Hermann I. zur Lippe


     


    Ursprünglich für den geistlichen Stand bestimmt und an der Domschule in Hildesheim erzogen, wurde er nach dem Tode seines älteren Bruders zur Übernahme des väterlichen Erbes in den LaienStand zurückberufen (1167), vermählte sich 1174 mit der Graf


    en-Tochter Heilwig von Altenahr (Mittelrhein), wurde ein getreuer GefolgsmAnna Heinrichs des Leuven, hielt nach dessen Sturz (1180) mühsam seinen Gegnern Stand, wurde aber 1184 vom Kaiser begnadigt. 1185 gründete er mit vielen anderen westfälischen


    Adligen das Zisterzienserkloster Marienfeld bei Warendorf 1189 wurde er Vogt des Augustinerklosters Freckenhorst, erbaute die Stadt Lippstadt und wohl auch Lemgo. Eine schwere Erkrankung veranlaßte ihn, die Herrschaft über seine Besitzungen sein


    em ältesten Sohn Hermann II. von überlassen und in das Kloster Marienfeld einzutreten (nach 1198, wahrscheinlich 1203), wo ihm eine Wunderheilung zuteil wurde. Hier kam er durch den Besuch des Abtes Theoderich von Dünamünde und des Liven-Fürsten C


    aupo mit der Livlandmission in Berührung und nahm das Kreuz. 1211 zog er mit Mönchen aus Marienfeld nach Dünamünde und wurde Abt dortselbst 1218 weihte ihn sein Sohn Otto, seit 1215 Bischof von Utrecht zum Bischof von Selonien. Während seines vie


    lfältigen Wirkens in Livland war er Parteigänger des Schwertbrüderordens und nahm an den Kämpfen in Estland teil. Auf ihn geht wohl die StadTanlage in Fellin, vielleicht auch die von Kokenhusen zurück. Als Zisterzienser war er politisch und kämpf


    erisch tätig, hat zeitweise das als wunderwirkend verehrte Freckenhorster Kreuz (mit einer Partikel aus dem Kreuz Christi) auch in Livland eingesetzt und wurde von den Zisterziensern nach seinem Tode als Seliger verehrt. Um 1260 widmete ihm Magis


    ter Justinus sein "Lippiflorium"


     


    Literatur:


    -----------


    M. HellmAnna Das Lettenland im MA, 1954, 149f. - P. Johansen, LippStadt, Freckenhorst und Fellin in Livland. Werk und Wirkung B.s II. zur Lippe im Ostseeraum (Westfalen, Hanse, Ostseeraum, 1955), 95-160 umfassende Lit.


     


     


     


    --------------------------------------------------------------------------------


     


    Bernhard II. wurde Domherr von Hildesheim und folgte seinem in Italien umgekommen Bruder Hermann als Edelherr zur Lippe. Er war der einzige westfälische Große, der Heinrich den Leuven bis zuletzt unterstützte, da er ihm seine Machthöhe verdankte. E


    r machte dessen Feldzüge gegen die Friesen und 1179/80 gegen Erzbischof Philipp von Köln mit und scheiterte 1179 mit einem Überfall auf Soest. Er verlor 1179 die Schlacht bei Halerfeld gegen Erzbischof Philipp und wurde von diesem bis 1181 verJag


    t. Er behauptete bis 1181 Burg Haldesleben für Heinrich den Leuven, unterwarf sich Kaiser FRIEDRICH I. BARBAROSSA und wurde in Besitz und Rechten bestätigt. Er war der erste große Städtegründer des Hauses: Lippstadt und Lemgo entStanden und mit de


    r Burg Falkenburg am Teutoburger Wald die älteste Landesfestung. Er geriet wegen ihr gegen die Grafen von Ravensberg, deren Interessengebiet berührt wurde, woraus Jahrhundertelange Streitigkeiten und Fehden beider Häuser resultierten. Er wurde fü


    r Falkenburg Vasall der Bischöfe von Paderborn als Schutz, für Lippstadt der des Erzbischofs von Köln als besserer Schutz gegen Paderborn und bekam die Vogtei Geseke dazu. Er legte mit welfischen Rechtstiteln und den Vogteirechten die Grundlagen


    der lippischen Landesherrschaft. Er gewAnna auch die Herrschaft Rheda mit den Vogteien Liesborn und Freckenhorst und etlichen Freistühlen, sowie die Herrschaft Brake mit Wiembeck und dem Freistuhl Biest. Er war viele Jahre im engsten erzbischöfli


    chen Gefolge von finden, gründete das Kloster Marienfeld, wo er die Vogtei übernahm und zog sich dorthin als Zisterzienser zurück. Die Lehensverhältnisse mit den Bischöfen von Osnabrück, von Münster und von Paderborn und mit den Erzbischöfen von K


    öln waren Anlaß für Jahrhundertelange Streitigkeiten und bestimmten die Geschichte von Lippe bis in die Neuzeit. Er ging später ins Baltikum, wurde Mitglied des Schwertritterordens, Abt von Dünaburg und zuletzt Bischof von Selonien-Kurland. Er re


    iste im hohen Alter sogar noch nach Rom und schaffte seinem Haus für lange Zeit noch ein Ansehen, das in keinem Verhältnis zur eigentlich geringen Macht von Lippe Stand.


     


     


     


     


    1170


    oo Heilwig von Are-Hochstaden, Tochter des Grafen Otto I.


    um 1150- 1196


     


     


     


     


     


    Kinder:


     


    Adelheid Äbtissin von Elten (1241-1244)


    - um 1244


     


    oo Heinrich von Cuyk Edelherr von Arnsberg


    - vor 1220


     


    Heilwig


    -


     


    oo Gottfried III. Graf von Ziegenhain


    - um 1205


     


    Dietrich


    -1.8.1227 gefallen


     


    Otto II. Bischof von Utrecht (1215-1227)


    -1.8.1227 gefallen


     


    Bernhard IvanBischof von Paderborn (1228-1247)


    -14.4.1247


     


    Gertrud II. Äbtissin von Herford (1217-1239)


    - um 1239


     


    Ethelind Äbtissin von Bassum


    - nach 1243


     


    Kunigunde Äbtissin von Freckenhorst (1219-vor 1225)


    - vor 1225


     


    Beatrix


    - 1244


     


    oo Heidenreich I. Graf von Lutterberg


    - 1228/30


     


    Gebhard II. Erzbischof von Bremen (1219-1258)


    um 1190-28.8.1258


     


    Hermann II.


    um 1175-25.4.1229 gefallen


     


    Margarete


    -


     


    oo Wilhelm von Brederode


    - 1221


    Literatur:


    -----------


    Goez, Werner: Lebensbilder aus dem Mittelalter. Die Zeit der Ottonen Salier und Staufer. Primus Verlag Darmstadt 1998, Seite 358-374 - Jordan, Karl: Heinrich der Löwe, Deutscher Taschenbuch Verlag 1993, Seite 127,195,200,207 - Toeche, Theodor: K


    aiser Heinrich VI. Wissenschaftliche Buchgesellschaft Darmstadt 1965, Seite 70 -

    De zalige Bernard werd in 1167 als Bernhard II graaf van Lippe graaf Bernhard stichtte de steden Lippstadt en Lemgo en, samen met Widukind van Rheda en andere edelen, de cisterciënzerabdij vanMarienfelde nabij Harsewinkel (Westfalen). In 1196 trad Bernard zelf in in deze abdij en in 1211 werd hij abt in Dünamünde in Koerland (thans Jurmala in Letland. In 1218 tenslotte wordt hijBisschop van Semgallen (thans in Letland). Het was zijn zoon Otto van Lippe die hem tot Bisschop wijdt. Zelf wijdt Bernard zijn zoon Gebhard II in 1219 tot Bisschop van Bremen-Hamburg. Lippstadt werdin 1184 of 1185 onder de naam Lippe met toestemming van Frederik Barbarossa gesticht door graaf Bernhard II van Lippe.


     


    Zijn feestdag is op 30 april.

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  1. Mulders Web Site, Nico Mulders, Bernhard zur Lippe, 1 mei 2013
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  2. Teurlincx Web Site, Wil Teurlincx, Bernhard II zur Lippe, 1 mei 2013
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  3. Jacobsson Family Site, Carina Jacobsson, // Bernhard II zur Lippe, xxx-template
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Over de familienaam Zur Lippe


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Gé Lobé, "Stamboom Lobé en verwanten.", database, Genealogie Online (https://www.genealogieonline.nl/stamboom-lobe/I15894.php : benaderd 4 januari 2026), "Bernhard Bernhard II Edelherr zur Lippe (Lord of Lippe) zur Lippe (1140-1224)".