Zij is getrouwd met Edmund Carl Otto Klockmann.
Zij zijn getrouwd op 28 oktober 1915 te Hamburg, zij was toen 31 jaar oud.Bronnen 4, 5
Het echtpaar is gescheiden 1953 te Molhagen.Bron 6
Mit der Eheschliessung (28.10.1915) musste Gertrud ihren Beruf als Lehrerin aufgeben (da nur ledige Frauen in dem Beruf arbeiten durften). Sie fuhrte das Lederwarengeschaft in der Monckebergstrasse 8 gemeinsam mit ihrem Mann. 1938 wurde das Geschaft als judisch denunziert, so dass Edmund sie, um sie vor weiteren Anfeindungen in der Stadt zu suchtzen, auf seinem Gut Lasbek unterbrachte. Das machte ihr das Leben aber nicht leichter, denn Lasbek hatte schon bei den Wahlen 1933 zu 90% fur die NSDAP gestimmt (hochster Anteil im Kreis Stormarn). Alle Angestellten des Gutes (z. B. der Gartner) mussten entlassen werden, den Dorfbewohnern der Kontakt zum "Judenhof" untersagt, so dass sie von dort auch nicht mehr versorgt wurde.
Wegen der Rassengesetze musste Gertrud den judischen Vornamen "Sara" hinzufugen lassen (am 05.05.1939 eingetragen). Diese Randnotiz im Geburtsregister wurde am 14.07.1948 gem. einer Verordnung des Zentral-Justizamts vom 17.02.1948 fur ungultig erklart.
Wenige Tage vor Kriegsende erzwangen die Nazis die Scheidung E. C. O. Klockmanns von Gertrud, die am 05.04.1945 rechtskraftig wurde. Am 29.04.1953 heirateten die beiden in Mollhagen ein zweites Mal. Da die aus einem streng judischen Elternhaus stammende Gertrud einen Nichtjuden geheiratet hatte, ging sie des Rechts einer Bestattung auf dem judischen Friedhof in Langenfelde verlustig und fand ihre letzte Ruhestatte im Familiengrab der Klockmanns.
Jens Duerkop, 2025
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Gertrud Friedheim | ||||||||||||||||||
1915 | ||||||||||||||||||
Edmund Carl Otto Klockmann | ||||||||||||||||||