Das Schloss Krickenbeck liegt in Nettetal am Niederrhein, im Bereich der Krickenbecker Seen. Das Schloss wird seit 1989 als Tagungsstätte der WestLB genutzt.
Das Schloss und die Vorburgen lassen sich bis zur Mitte des 13. Jahrhunderts zurückdatieren. Vorher stand die Alte Burg westlich der Nette.
Der erste erwähnte Besitzer war 1104 Graf Heinrich von Krickenbeck, ein Lehnsmann der Grafen von Geldern.
Am 21. November 1604 heiratete der Kempener Amtmann Arnold von Wachtendonk Anna Salome von Holthausen. Im Ehevertrag wurde Schloss Krickenbeck erwähnt. Das Allianzwappen Wachtendonk/Holthausen ist an der Nordostwand des Schlosses zu sehen.
Seine Glanzzeit erlebte das Schloss nach zahlreichen Besitzerwechseln ab 1623unter Reichsgraf Johann Friedrich II. von Schaesberg, Statthalter am Düsseldorfer Hof Jan Wellems, des Kurfürsten Johann Wilhelm. In der Zeit von 1708 bis 1721 ließ Johann Friedrich II. von Schaesberg die Burg durch den venezianischen Baumeister Simon del Sarto in ein barockes Herrenhaus umbauen. Von 1856 bis 1860 erfolgte ein weiterer Umbau in ein neugotisches Schloss nach Plänen des KölnerDiözesanbaumeisters Vincenz Statz. Seine Auftraggeber waren Graf Rudolf von Schaesberg (1816–1881) und dessen Frau Mathilde (1824–1891), geborene Gräfin von Waldburg-Zeil-Trauchburg.
 
EinfahrtAm 7. September 1902 zerstörte ein Brand das gesamte Herrenhaus. Mit dem Neubau beauftragte Graf Wilhelm Heinrich (1855–1910) den Hannoveraner Architekten Hermann Schaedtler. Von 1903 bis 1904 entstand ein dreiflügeliges Schloss im Stil der Neorenaissance.
Kachelofen in der SchlossbibliothekNach dem Zweiten Weltkrieg zog ein Schwesternorden derheiligen Jungfrau und Märtyrerin Katharina in das Schloss ein. Daran anschließend diente es bis 1969 als Altersheim des damaligen Kreises Kempen-Krefeld. Ab 1969 stand das Schloss ungenutzt leer.
Die Grafen von Schaesberg hatten das Schloss bis zum Verkauf an die WestLB AG im Jahr 1987 in ihrem Besitz. 1989 wählte es die WestLB AG als neuen Standort für ihre Fortbildungsaktivitäten. In enger Zusammenarbeit mit dem Landeskonservator in Nordrhein-Westfalen wurden das fast zur Ruine verfallene Schloss und sein Park wieder rekonstruiert und restauriert. Begleitet wurde diesvon einem großflächigen ökologischen Programm zur Renaturierung, Erhaltung und Förderung dieses Bau- und Bodendenkmals.
Von Zeit zu Zeit findet ein Tag der offenen Tür statt, an dem Schloss- und Parkanlage von interessierten Besuchern besichtigt werden können. Daneben werden gegen Eintrittsgeld im kleineren Rahmen mehrmals im Jahr öffentliche Schlossführungen angeboten.
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