(Hans Jürgen)
Getuige: Johan Henrich Lucas, Lucia Rötgers
Hij is getrouwd met Catharina Margaretha Wenner.
Zij zijn getrouwd
Kind(eren):
Im Mai 1691 bat Bast, einem seiner Söhne zu gegebener Zeit das Amt des
Nachrichters zu übergeben, da er selbst von einer »incurablen Krankheit . ..
der Zehrung« heimgesucht sei. Nach seinem Tode werde sein Schwager, der
Scharfrichter zu Osnabrück, Johan Christoph Bast die »Executionen und
Justificationen« übernehmen, bis einer seiner Söhne alt genug sei.
Graf Johan Adolf bewilligte dieses Gesuch am 28. 5. 1691.
Kurz darauf starb Bast. Statt seines Schwagers wurde jedoch Johan
Henrich Wenner am 26. 9. 1691 für 15 Jahre zum Nachrichter bestellt.
Wenner, der selbst um das Amt nachgesucht hatte, bat schon 1700 um die
Erlaubnis, sich nach einer anderen Scharfrichterstelle umsehen zu dürfen, die
er zusammen mit der Rhedaer verwalten wollte. Er befürchtete nämlich, nach
Ablauf der 15 Jahre arbeitslos zu werden, falls einer von Basts Söhnen das
Amt übernehmen würde. Am 16. 4. 1701 teilte Wenner dem Grafen mit, er
habe die Bedienung des Scharfrichteramtes in Greven übernommen. Da er
nicht beide Orte zugleich versehen könne, schlug er bis zum Ablauf der
15 Jahre seinen Schwager, »des Scharfrichters Sohn zu Lingen«, Hans Jürgen
Bröcker, vor. Dieser wurde als Stellvertreter angenommen, und Wenner
übergab ihm in einem förmlichen Kontrakt sein Amt, dazu sein Haus mit
Garten in Rheda . 1703 erfuhr Wenner jedoch, daß der Sohn des Bast
kein Interesse am Amt des Rhedaer Scharfrichters hatte, weshalb er jetzt bat,
ihm die Stelle auf Lebenszeit zu übertragen.
Natürlich protestierte Bröcker gegen dieses Ansinnen; man habe ihm das
Amt auf Lebenszeit versprochen, falls der Sohn des Bast nicht darum ersuche.
Daher möge der Graf ihm nun ein Privileg erteilen, das ihn gegen Wenner
schütze. Aber erst ungefähr ein Jahr später erfüllte der Graf ihm diese
Bitte.
20 Jahre später suchte Bröcker um die Erlaubnis nach, für 5 Jahre nach
Paderborn gehen zu dürfen, weil er dort besser für die Erziehung seiner
Kinder sorgen könne. Als Stellvertreter für diese Zeit empfahl er seinen
etwa 27jährigen Vetter Paul Henrich Schlief! (S 15/8). Erst auf ein zweites
Gesuch, in dem Bröcker dem Grafen mitteilte, daß er von den 7 Paderborner
Klöstern als Chirurg und Operateur angenommen sei, erhielt er die Erlaubnis
(S 15/7).
Darauf schlossen Bröcker und Schlief! folgenden (undatierten Vertrag)
(S 15/14):
»Uhrkunde hiermit ... daß ich .. . meinem Vetter Paul Henrich Schlief!
meine Bedienung auf 5 Jahre verpachtet und überla.en habe ... daß er in
wehrenden 5 Jahren nicht allein die Nutzung der Abdeckerey genießen,
sondern auch die Jura von vorfallenden Justizen sich zu gaudi ren haben
solle, ... ja die Bedienung als sein zu Eigen gebrauchen solle. Hingegen
verspricht Schlief!, sich . . . from und ehrlich, wie einem Scharfrichter gebühret,
aufzuführen undt diesem Contract sancte nachzuleben, anbey Bröckeren
von dem Rhedaer Nachrichterdienst und Rottgarten jährlich 32 Rtl. zu
deponiren undt zu erlegen ... verspricht Bröcker gemelten Schlief! seine
Behausung ohne Entgeltung zu laßen . .. Soll Schlief! seinen Dienst zu Ostern
(1. April) oder Maytag dieses Jahres 1725 thun (= beginnen).«
Bröcker scheint in Paderborn geblieben zu sein', denn am 16. 10 1728
erhielt Schlieff ein Privileg auf Lebenszeit (S 15). Er starb am 2. 10. 1752 in
Rheda im Alter von 56 Jahren.
Nun setzte ein wahrer Wettlauf um das Amt des Rhedaer Scharfrichters ein.
(Bron: Das Medizinalwesen in der Herrsmaft Rheda von der Mitte des 17. Jhs. bis zum Beginn der preußischen Zeit, von Hiltrud Aders)
grootouders
ouders
broers/zussen
kinderen
Johann Georg Bröcker | ||||||||||||||||||||||||||||||||||||
Catharina Margaretha Wenner | ||||||||||||||||||||||||||||||||||||
De getoonde gegevens hebben geen bronnen.