Johann I. folgte 1233 unter seinem Onkel Otto I. und regierte seit 1251 allein. Er machte 1258/59 die Bremer Stiftsfehde zugunsten des Cousins mit, stritt mit Rüstringen, Östringen und Stedingen undbehauptete seine Rechte und Neuerwerbungen. Er gab im Streit mit Bremen-Stadt die Burg Berne auf und gründete dafür zusammen mit dem Onkel Delmenhorst, was Stedingen provozierte. Er stritt viel mitden Wildeshausener Vettern, deren Grafschaft letztlich für Oldenburg an die Bischöfe von Münster und Erzbischöfe von Bremen verloren ging, was der Anlass zu Jahrhunderte langen Streitigkeiten mitdiesen geistlichen Gewalten war, die Oldenburg-Delmenhorst zunehmend einschnürten.
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