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Genealogy Richard Remmé, The Hague, Netherlands » Berthold II. ("Birchtilo") Graf Im Breisgau Von Zähringen

Persoonlijke gegevens Berthold II. ("Birchtilo") Graf Im Breisgau Von Zähringen Mannelijk

Bron 1

Verwantschap Berthold II. ("Birchtilo") Graf Im Breisgau Von Zähringen


Voorouders (en nakomelingen) van Berthold II. ("Birchtilo") Graf Im Breisgau Von Zähringen


Stamboom
Erchanger Von Schwaben
????-917
Bertha Nn
????-
  
Stamboom
 
Stamboom
Berthold II. ("Birchtilo") Graf Im Breisgau Von Zähringen
????-1006
x
Berta Von Büren
± 970-± 1000
Stamboom
Berthold III Graf Im Breisgau Von Zähringen
± 985-1024
Tree 5


Gezin van Berthold II. ("Birchtilo") Graf Im Breisgau Von Zähringen

Hij is getrouwd met Berta Von Büren

Kind(eren):

  1. Berthold III Graf Im Breisgau Von Zähringen  ± 985-1024 Tree 7


Notities bij Berthold II. ("Birchtilo") Graf Im Breisgau Von Zähringen

Mittelalter DE.dir\berthold_2_graf_im_breisgau_+_1006.html

Berthold II. ("Birchtilo") Graf im Breisgau
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-27.2.1005/06
Sohn des Grafen Berthold I. im Breisgau
Berthold II. folgte dem Vater in Besitz und Titeln und war ab 991 auch Graf im Thurgau. Er war 998-1000 mit Kaiser OTTO III. in Italien, nahm den Gegenpapst Johann (XVI.) gefangen und ließ ihn verstümmeln. Er bekam für treue Dienste Markt-, Münz- und Zollrecht für Villingen, das erste Zentrum der ZÄHRINGER.

Decker-Hauff Hansmartin:
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Die Zeit der Staufer Band III Seite 342
Berthold urkundet 998 - um 1005 (Stammvater der Herzoge von Zähringen, der Markgrafen von Baden, durch Töchternachkommen der Häuser GIENGEN-VOHBURG, HABSBURG, URACH-FÜRSTENBERG u.v.a.); Vorfahr von FRIEDRICH BARBAROSSAS erster, wieder geschiedener Gattin Adela von Vohburg.

Althoff Gerd: Seite 101,104
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"Otto III."
Zunächst gelang es einer Abteilung des Heeres unter der Führung des Grafen Birichtilo, den Gegenpapst Johannes in seinem Versteck aufzuspüren. Man verstümmelte den Gefangenen grausam an Augen, Nase und Zunge und brachte ihn nach Rom.
Neben den vor allem italienischen Quellen, die eine Schuldzuweisung vornehmen und von Sünden- und Bußbewußtsein der Hauptakteure sprechen, gibt es jedoch auch Hinweise darauf, dass das grausame Vorgehen gegen Johannes Philagathos keineswegs Selbstzweifel bei den Beteiligten ausgelöst hat. Wie schon gesagt, war für die Verstümmelung des Johannes nach der Gefangennahme mit einiger Sicherheit der Führer der Abteilung verantwortlich, die des Gegenpapstes habhaft wurde. Es war der Breisgaugraf Birichtilo (Berthold), ein Vorfahr der ZÄHRINGER. Gerade er aber taucht in der Folgezeit in den Quellen zweimal in außergewöhnlicher Weise als Geehrter und Beschenkter auf, so dass hieraus nur dies abzuleiten ist: Seine Tat hat ihn nicht in Ungnade fallenlassen, sondern ihm die kaiserliche Huld in höchstem Ausmaß beschert. Er erhielt am 29. März 999 ein Markt-, Münz- und Zollprivileg für seinen Ort Villingen im Schwarzwald. Der Marktort sollte den Märkten in Konstanz und Zürich gleichberechtigt sein. Es handelt sich um das älteste für einen Laien ausgestellte und erhaltene Marktprivileg, womit die Bedeutung der Verleihung wohl genügend unterstrichen ist. Doch damit nicht genug: Birichtilo wurde zur gleichen Zeit auch mit der ehrenvolle Aufgabe betraut, die Schwester OTTOS III., Adelheid, in Vertretung des Kaisers als Äbtissin von Quedlinburg zu investieren. Er erhielt zu diesem Zweck vom Kaiser einen goldenen Abtstab als Investitursymbol. Beide 'Ehrungen' deuten stark darauf hin, dass sich Birichtilo den Dank des Kaisers in besonderer Weise verdient hatte; von einem herrscherlichen Unwillen über die dem Johannes Philagathos angetane Behandlung ist jedenfalls nicht zu spüren.
Heyck Dr. Eduard: Seite 6-10
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"Geschichte der Herzöge von Zähringen"
Von 990 an - das heißt aus den Jahren vorher liegen keine Quellen vor - erscheint dann wieder ein Birchtilo als Breisgaugraf. Und nachdem nun noch er - eine andere, später zu besprechende unwahrscheinliche Möglichkeit vorbehalten - als Sohn des vorherigen gleichnamigen Grafen vermutet worden ist, verlassen wir den ringsum schwankenden Boden der älteren Geschichte der zähringischen Ahnen.
Gegen 993 ist ein Birchtilo der Urheber der ältesten - wenigstens bekannten - Klostergründung dieses Hauses geworden. Zu seinem Seelenheil baute er an dem Ort Sulzburg, den er dabei übrigens nicht ausdrücklich als den seinigen nennt, an einer Stätte uralten Salzbaus und römischer Ansiedlung, ein Kloster zu Ehren des heiligen Cyriacus, bestimmte dieses zur Stätte seiner Ruhe bis zum Tage des jüngsten Gerichts und schenkte ihm zum Unterhalt, was er an ererbten Gut in Weiler (bei dem jetzigen Badenweiler), Rinken, Rimsingen, Reuthe, Vörstetten und Buggingen, also an lauter breisgauischen Orten besaß.
Es kommen zwei Personen in Betracht, die zunächst jede als der Stifter Sulzburgs Birchtilo angesehen werden könnten. Die eine ist der Breisgaugraf, die andere ein 1004 genannter Kleriker Becelin, der damals in Angelegenheiten Sulzburgs erscheint. Aber für den Kleriker spricht nur dieses; gegen ihn spricht, dass im Jahre 1010 das Stiftungsgut noch einmal erneuernd geschenkt wird, was von seiner Seite sehr auffällig wäre, bei dem Sohne des Grafen es aber nicht ist; dann das unklar verbleibende Verhältnis des Klerikers zu diesem angeblich von ihm gegründeten Nonnenkloster; ferner, wenn man es noch hinnehmen will, dass der Kleriker Becelin von 1004 in der Stiftungsurkunde noch nicht als Kleriker bezeichnet ist, so doch das, dass er dann nach 1004, 1010 nicht als Kleriker bezeichnet wird. Für den Grafen spricht:
1. Überhaupt die Gründung eines durch die gleichzeitige Bestimmung als Begräbnisstätte und die wahrscheinliche dortige Besetzung mehrerer Familienangehörigen als Hauskloster erscheinenden Stifts und seine ansehnliche Ausstattung
2. Die letzte Bestimmung der Urkunde des Stifters, die viel eher einen seine Erben hinterlassenden weltlichen Herrn voraussetzt
3. Die Erneuerung der Stiftung im Jahre 1010 durch solche Erben, seine Söhne
4. Der Umstand, dass in der zweiten Urkunde vom 22. Juni 993, der Graf Birchtilo es ist und zwar er allein, dder für Sulzburg sorgt: er veranlaßt mit Erfolg König OTTO III. das Königsgut in Sulzburg zu Gunsten des dort gegründeten Klosters aufzugeben.
Auch in den Jahren 994 und 995 wird Birchtilo bei Erwähnungen des Breisgau als dessen Graf genannt. Außerdem erscheint er 998 bei einer Erwähnung des Thurgau als Inhaber des dortigen Grafenamtes, das wohl schon 991 auf ihn übergegangen ist . Er selbst war im Jahre 998 gar nicht in Deutschland, sondern war mit OTTO III. auf dessen zweiten Römerzug in Italien. Der Gewaltherr Roms, Crescentius, hatte gegen Papst Gregor V. einen Gegenpapst in der Person des Erzbischofs Johannes von Piacenza erhoben. Als OTTO gegen Ende Februar 998 vor Rom erschien, warf sich Crescentius in die Engelsburg, während sich Johannes in einen eine Strecke von Rom entfernten festen Turm geflüchtet hatte. Die Streifschar, welche der Kaiser entsendete, um seiner habhaft zu werden, hat der Graf Birchtilo geführt; sie hat ihre Aufgabe vollbracht und den armen Gegenpapst nach Rom eingebracht, wo er grausam verstümmelt und das Werk seiner Erniedrigung im Spott der Gasse vollendet worden ist.
Noch auf dem Romzug hat Graf Bertold vom Kaiser die Belohnung seiner Dienste erhalten, am 29. März 999 in der Ewigen Stadt selbst. Bertold hatte die Absicht in dem der Hebung besonders bedürftigen Gebietsteile seines Eigenbesitzes, auf der weiten Hochebene, die sich von der Höhe des Schwarzwaldes nach Osten abdacht, eine Stadt zu gründen und dafür bedurfte er der Verleihung des Marktrechtes durch den Kaiser. Vielleicht hat OTTO III. selber, der so viele Stadtgründungen begünstigt hat, den Grafen dazu angeregt.
Bertold hatte für seine Absicht den ihm gehörigen Ort Villingen in der Baar, in der Grafschaft Hildebalds ausgesucht. Herzog Hermann von Schwaben selbst hieß sie als Intervenient des kaiserlichen Privilegs gut. Dieses verlieh an Bertold die zur Anlage eines Marktes nötigen und sonst noch wünschenswerten Regalien, nämlich Münze, Zoll, Marktgerichtsbarkeit und Marktfrieden.
Fünf Jahre nach dieser Rechtserteilung für die älteste bekannte Stadtgründung der zähringischen Vorfahren ging man daran, auch dem Hauskloster der Familie, Sulzburg im Breisgau einen Marktort zu begründen. Graf Bertold selber hatte daran keinen unmittelbaren Anteil mehr, denn da man einen Ort auswählte, der dem Kloster schon gehörte, konnte das Weitere durch einen Kleriker Becelin und die Anteilnahme des Baseler Bischofs Adalbero geschehen. Ob der Kleriker Becelin zu den Ahnherrn der ZÄHRINGER zählt oder nur durch ein mehr untergeordnetes Verhältnis zu ihnen zu seinem Namen und jener Vorsorge für Sulzburg gekommen ist, muß dahingestellt bleiben. Als Ort der Markterrichtung war das bei der Stiftung von Graf Bertold geschenkte Rinken ausgesucht worden, ein Ort, der durch besonders geeignet erscheinen mußte, weil er (bei Steinenstadt) an der Stelle lag, wo das Gebirge und der Strom sich eng aneinander drängen und die Landzügler wie die Rheinfahrer zum Aufenthalt veranlaßt sein mochten. Trotzdem ist der Ort zu keiner Blüte gelangt und wenn er nicht etwa selbst in Steinenstadt übergegangen ist, verschwunden.
Als König HEINRICH II. am 25. Juni 1004 an den Oberrhein nach Straßburg kam, trug ihm Bischof Adalbero die Bitte Becelins vor und erwirkte die Erlaubnis für das St. Cyriacuskloster, in Rinken "einen Markt oder ein Emporium" mit Zoll, Marktgericht und mit dem Marktfriedensschutz für die Kaufleute zu errichten.
Zur Zeit der Erteilung dieses Privilegs lebte Graf Bertold noch, er wird darin als der Breisgaugraf genannt. Am 14. Juli 1006 aber erscheint ein anderer Graf im Breisgau und Bertolds Hinterlassenschaft an Gütern findet sich in jüngeren Händen. Er ist also in der Zwischenzeit gestorben; ich werde der Bequemlichkeit wegen hinfort sagen: "ca. 1005".
Ein Zufall läßt uns Namen und Geschlecht der Gemahlin dieses Grafen Bertold wissen. 1153 ließ sich Kaiser FRIEDRICH I. von seiner vohburgischen Gemahlin scheiden. Damals wurde, um den Scheidungsgrund der zu nahen Verwandtschaft zu begründen, eine Übersicht aufgestellt, aus der man erfährt, dass Berta , die Schwester eines direkten staufischen Ahnen die Mutter Bezelins von Villingen und Großmutter Herzog Bertolds I. gewesen ist. Das heißt, sie war die Gemahlin des ca. 1005 verstorbenen Grafen Bertold.
Graf Bertold, der den 982 noch im rüstigen Kriegsalter stehenden gleichnamigen Grafen nur um 23 Jahre überlebt hat, ist somit - wenn anders jener in Kalabrien gefallene sein Vater war - in mittleren Mannesjahren gestorben. Dem entspricht es denn auch, wenn seine Söhne und Erben erst um 1010 in den Quellen erscheinen und inzwischen ein anderer Graf im Breisgau, Adalbero , auftritt.

um 985/90
oo Bertha von Büren (aus der Familie der STAUFER), Tochter des Grafen Sieghard IV.
um 970- nach etwa 1000

Kinder:
Berthold III.
um 985-15.7.1024
Gebhard
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Literatur:
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Althoff, Gerd: Otto III., Primus Verlag, Darmstadt 1997, Seite 101,104,133 - Die Zähringer. Schweizer Vorträge und neue Forschungen. Hg. von Karl Schmid; Jan Thorbecke Verlag Sigmaringen 1990, Seite 98,271 -

Bronnen

  1. http://vandermerwede.net/
    http://vandermerwede.net/
    / n/a

Over de familienaam Zähringen


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