Zoelman Hake » Ludolf IV WF OS L Hake Drost des Bisschofs zu Osnabruck zu Lengerich (1244-> 1317)

Persönliche Daten Ludolf IV WF OS L Hake Drost des Bisschofs zu Osnabruck zu Lengerich 

Quellen 1, 2
  • Er wurde geboren im Jahr 1244.


    urk. 1273-1317, junior 1273, Ritter 1276, gen.von Asbeck 1299, Drost u. Burgmann des Grafen v. Tecklenburg um 1300, senior 1304, um 1310 vom Grafen v. Solms mit Gutern in den Kirchspielen Vreren und Tunen (b. Lengerich) belehnt, 1296 und 1302 "officiatus" des Bischofs von Osnabruck in Wiedenbruck.

  • Berufe:
    • im Jahr 1310 1310 vom Grafen v. Solms mit Gutern in den Kirchspielen Vreren und Tunen (b. Lengerich) belehnt.Quelle 2

       


      Dessen Nachfolger, der mit Jutta vermählte Ritter Ludolf v. Hake genannt v. Iburg, stellte 1315 dem Abt zu Werden einen Revers aus über den mehr als 30jährigen Rückstand der Pacht durch seinen Vater, die infolge Meinungsverschiedenheiten mit dessen Bruder Ludolf nicht entrichtet worden wäre, und versprach deren Nachzahlung. Ihm folgte sein mit Else vermählter Sohn Gerd und diesem sein Sohn Johann, der vom Abt von Werden 1380 mit dem Hof zu Lengerich belehnt wurde und bei dieser Gelegenheit mit der Bezeichnung «van der Vorstenouwe» genannt wird, also wohl auf der Osnabrücker Stiftsburg Fürstenau wohnhaft oder dort Burgmann war. Ihn beerbten seine 1394 belehnten Söhne Lüdeke und Reiner, von denen sich jener mit Sophie v. Knehem vermählte. Nach seinem Tode versuchte sein Schwager Boldewin v. Knehem zu Sögeln, der Vormund seiner Kinder wurde, Lengerich an sich zu bringen. Der Abt zu Werden protestierte jedoch hiergegen unter Androhung einer Strafe von 1000 Rheinischen Goldgulden und der Exkommunikation und ließ das Dekret hierüber während der Synode an den Domtüren in Osnabrück anschlagen. Knehem verzichtete daraufhin am 30. Mai 1423 zugunsten von Lüdekes Kindern Hermann, Jutta und Sophie auf das Gut.
      Hermann wird 1420 anläßlich der Ausstellung eines Schuldscheines als zu Lengerich wohnhaft erwähnt. Mit seiner Gattin Hille und seinem Sohn Lüdeke verkaufte er am 2. September 1434 der Kirche zu Lengerich den halben Kirchenkamp auf der Westseite nach dem Gherstesch zu, 1435 wurde der Kirche die andere Hälfte verkauft. 1434 trat er als Erbexe der Bauerschaft Lengerich auf. Am 25. November 1437 bezeugte er die mit seiner Unterstützung durch die Lengericher Bauernfamilie Völkers erfolgte Stiftung einer Vikarie in der Kirche zu Lengerich, wobei er den Grund fürdie Wohnung des Geistlichen auf seinem freien Sundern hergab. Einen Speicher oder ein Lehmhaus auf dem Kirchhof, den seine Vorfahren erbaut hatten, und eine Scheune veräußerte er am 25. Januar 1439 für 24 rheinische Gulden an die Kirche. 1442 wurden er und sein Sohn Lüdeke mit dem Hof zu Lengerich belehnt.

      Lüdeke, der bei den meisten Rechtshandlungen seines Vaters mit diesem zusammen genannt wird, erhielt 1462 die Belehnung mit Lengerich. Es wurde dabei zur Bedingung gemacht, daß er jährlich auf Martini acht münstersche Mark Pacht geben undbei Strafe des Heimfalles des Gutes damit nicht rückständig bleiben und nichts verkaufen oder verpfänden dürfe. Was sein Vater verpfändet hätte, solle er mit allen Mitteln zurückgewinnen, wobei ihn der Abt unterstützen wollte. Als echter Holzgraf der Lengericher und Handruper Mark übertrug Lüdeke der Kirche 1472 ein Stück Markenland und schenkte ihr 1478 einen Acker zu seinem und seiner Eltern Seelenheil. In einer Urkunde vom 15. Februar 1490 wird er anläßlich einer Belehnung als «wonachtig to Lengerke» bezeichnet. 1499 wurde er zu einem Lehnsgericht nach Werden vorgeladen.

      Lüdeke hinterließ eine Tochter Anna, die Lengerich, das um diese Zeit auch Hakenburg genannt wurde, ihrem Gemahl Goddert v. Heek, Burgmann zu Nienburg, zubrachte. Dieser wurde im Jahre 1500 mit dem Gut belehnt, sein Sohn und Erbe Hake v. Heek erhielt 1533 die Belehnung. Beide hatten ihren Wohnsitz auf dem Gute.

    • Burgmann der Grafen von Tecklenburg.
    • Burgmann der Grafen von Tecklenburg.
    • Burgmann der Grafen von Tecklenburg.
  • (Nalatenschap) .

    Von diesen war Ludolf Drost des Bischofs von Osnabrück, seine Nachkommen gelangten 1365 in den Besitz der bei Iburg gelegenen Burg Scheventorf und gründeten hier eine eigene Linie ihres Geschlechtes

  • (Beroep) im Jahr 1276.
  • Er ist verstorben nach 1317.
  • Ein Kind von Ritter Hermann II NS Hake und Elisabeth von Hallermund

Familie von Ludolf IV WF OS L Hake Drost des Bisschofs zu Osnabruck zu Lengerich

Er ist verheiratet mit Jutta von Langen.

Sie haben geheiratet.


Kind(er):

  1. Wicburg Hake  1270-1332

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Vorfahren (und Nachkommen) von Ludolf IV WF OS L Hake Drost des Bisschofs zu Osnabruck zu Lengerich

Ludolf IV WF OS L Hake Drost des Bisschofs zu Osnabruck zu Lengerich
1244-> 1317


Jutta von Langen
± 1250-1313

Wicburg Hake
1270-1332

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    Quellen

    1. (Nicht öffentlich)
    2. Das Heimatarchiv für das alte Kirchspiel Lengerich

    Über den Familiennamen WF OS L Hake Drost des Bisschofs zu Osnabruck zu Lengerich


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    AnneMarie Pragt-Zoelman, "Zoelman Hake", Datenbank, Genealogie Online (https://www.genealogieonline.nl/zoelman-hake/I6233.php : abgerufen 12. Januar 2026), "Ludolf IV WF OS L Hake Drost des Bisschofs zu Osnabruck zu Lengerich (1244-> 1317)".