Goddert hatte viel unter den Übergriffen des Grafen Claus von Tecklenburg zu leiden, der um diese Zeit durch Straßenraub und Gewalttätigkeiten das gesamte Emsland beunruhigte. So beklagte er sich 1521 beim Abt, daß der Graf während seiner Abwesenheit seine Frau mit Scheltworten belegt, in seinem freien Sundem gejagt und seine Hofesleute gefangen gesetzt und beraubt hätte. Während der Besitzzeit Hakes v. Heek setzte Graf Conrad von Tecklenburg diese Übergriffe fort. In dem Bestreben, das Land dem lutherischen Glauben zuzuführen, vergab er die Pfarre in Lengerich nach seinem Gutdünken, ließ das dem Gute zustehende Holzgericht durch seine eigenen Richter ausüben, die Gärten imDorfe durch seine Vögte und Diener benutzen und die abtfreien Hofesleute mit Steuern belegen. Auch versuchte er, allerdings vergeblich, durch Vermittlung des Abtes von Iburg das Gut käuflich an sich zu bringen.
Archiv: Itlingen (Dep.)
Benutzungsort: LWL-Archivamt für Westfalen
Bestand: Itlingen, Urkunden
Vor Godert Hake, Richter in Her[beren], bekundet Wolter von Heringen, dass er das Drogen-Gut, zu Erbholte gelegen, 26 oder 28 Jahre unbekümmert besessen, bevor er es an Hermann von Herberen verkauft habe und nun von Wolter van Ummede beansprucht (bespreken en worde) werde. Es sei ihm von Herrn Wolter van Untorpe, Priester, angeerbt worden. Nun habe er gehört, dass das Gut einem Altar, einer Kirche [. . .]
Sie ist verheiratet mit Anna WF von Hake.
Sie haben geheiratet
Kind(er):
Goddert WF-L von Heck Gemahl und Burgman zu Nienburg | ||||||||||||||||||||||||||||||||||
Anna WF von Hake | ||||||||||||||||||||||||||||||||||