26. April » In der Heidelberger Disputation, einem wissenschaftlichen Streitgespräch an der Universität Heidelberg, legt Martin Luther seine theologia crucis dar. Spätere Reformatoren wie Martin Bucer, Erhard Schnepf, Franciscus Irenicus, Martin Frecht und Johannes Brenz sind unter den Zuhörern, die Luther mit seinen Thesen beeindruckt.
19. Mai » In der venezianischen Kirche Santa Maria Gloriosa dei Frari wird der Hochaltar mit dem Tizian-Gemälde Assunta geschmückt, einem bis dahin in seinen Ausmaßen von über 22m² nicht gekannten Leinwandbild.
28. August » Philipp Melanchthon hielt nach seinem Ruf an die Universität Wittenberg auf den Lehrstuhl für Griechische Sprache seine viel beachtete Antrittsvorlesung „De corrigendis adolescentiae studiis“ in der Schlosskirche Wittenberg, die seine über 40 Jahre dauernde Lehrtätigkeit und nicht zuletzt seinen Beitrag zum Erfolg der Reformation begründete.
7. Oktober » Martin Luther trifft in Augsburg ein, um dem päpstlichen Gesandten Thomas Cajetan Rede und Antwort zu stehen.
8. Oktober » Frankreichs König Franz I. unterzeichnet die Gründungsurkunde für einen Kriegshafen namens Franciscopolis, aus dem die Hafenstadt Le Havre am Atlantik hervorgeht.
12. Oktober » In Augsburg beginnt das am 14. Oktober endende Verhör Martin Luthers durch den päpstlichen Gesandten, Kardinal Thomas Cajetan.
26. Februar » Admiral Piri Reis erobert die von den Portugiesen besetzte jemenitische Stadt Aden für das Osmanische Reich.
15. Mai » Kaiser KarlV. legt das Augsburger Interim dem Reichstag zu Augsburg zur Abstimmung vor. Diese Verordnung, mit der er nach dem Sieg über den Schmalkaldischen Bund seine religionspolitischen Ziele im Heiligen Römischen Reich durchsetzen will, enthält auch die Zulassung von Priesterehe und Laienkelch.
30. Mai » Im Reichsabschied legt Kaiser KarlV. das Augsburger Interim fest. Es ist ein Versuch, nach seinem Sieg über den Schmalkaldischen Bund eine religiöse Ordnung mit den Protestanten herzustellen. Die Zwischenlösung soll bis zum Entscheid des Konzils von Trient gelten. Sie setzt sich in der Praxis aber nicht durch.
20. Oktober » Alonso de Mendoza gründet an der Stelle der heutigen Ortschaft Laja die Stadt Nuestra Señora de La Paz. Drei Tage später wird ein Standort rund 25km weiter östlich für die neue Siedlung gewählt und ein Teil der Dorfeinwohner dorthin verlegt, weil er besseren Schutz vor Wetterunbilden bietet.
17. Januar » Die französische Regentin Caterina de’ Medici sichert den Hugenotten in Frankreich mit dem Edikt von Saint-Germain-en-Laye Glaubensfreiheit zu.
1. März » Eine Reihe von Hugenotten wird in Wassy von Katholiken ermordet. Das Blutbad von Wassy löst den ersten Hugenottenkrieg in Frankreich aus.
12. Juli » Diego de Landa lässt als Bischof von Yucatán bei einem Autodafé Schriften, Bilder und Symbole der Maya verbrennen. Er will damit Indios zum christlichen Glauben bekehren.
24. November » Maximilian II. wird in Frankfurt am Main zum römisch-deutschen König gewählt.
19. Dezember » Die Truppen der französischen Protestanten unter dem Befehl von Ludwig I. Prinz von Condé und Admiral Gaspard von Coligny verlieren die Schlacht bei Dreux im Ersten Hugenottenkrieg. Ludwig gerät in Gefangenschaft der katholischen Armee unter François de Lorraine, duc de Guise.
Geben Sie beim Kopieren von Daten aus diesem Stammbaum bitte die Herkunft an: Rob van Koert, "Familienstammbaum Van Koert", Datenbank, Genealogie Online (https://www.genealogieonline.nl/stamboom-van-koert/I4503.php : abgerufen 16. Januar 2026), "Antoine van Bourbon, Hertog van Vendome, Koning van Navarre (1518-1562)".
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