6. März » Auf dem Höhepunkt der kaiserlichen Macht im Dreißigjährigen Krieg versucht Ferdinand II. im Restitutionsedikt, die katholische Lesart des Augsburger Religionsfriedens durchzusetzen. Die protestantischen Reichsstände wehren sich erbittert dagegen und rufen Schwedens König Gustav II. Adolf um Hilfe an. Ein Ende des Krieges rückt damit in weite Ferne.
8. Mai » In Lübeck wird eine Sklavenkasse eingerichtet, die lübische Seeleute aus den Fängen nordafrikanischer Piraten freikaufen soll. Die Kasse hat Bestand bis ins 19. Jahrhundert.
4. Juni » Das Segelschiff Batavia der Niederländischen Ostindien-Kompanie läuft auf ein Riff des Houtman-Abrolhos-Archipels vor der Westküste Australiens. Etwa zwanzig Menschen sterben, die meisten Besatzungsmitglieder und Passagiere können sich auf kleine Inseln retten. In der Folge werden 125 Menschen unter der einsetzenden Terrorherrschaft des Jeronimus Cornelisz und seiner Spießgesellen getötet.
27. Juni » In der Schlacht bei Stuhm während des Schwedisch-Polnischen Krieges 1600–1629 erleiden die Schweden unter König Gustav Adolf eine schwere Niederlage gegen polnische und kaiserliche Truppen unter Hetman Stanisław Koniecpolski.
28. Juni » Im vom König Ludwig XIII. verkündeten Gnadenedikt von Alès regelt Kardinal Richelieu das Verhältnis der französischen Krone zu den zuvor in der Belagerung von La Rochelle militärisch endgültig besiegten Hugenotten. Die im Edikt von Nantes gewährte politische Sonderstellung wird aufgehoben, jedoch wird die Existenz von Protestanten auf französischem Boden geduldet.
25. September » Der Vertrag von Altmark zwischen Polen-Litauen und Schweden beendet den seit 1600 dauernden Polnisch-Schwedischen Krieg.
2. Januar » Die Académie française wird durch den französischen König Ludwig XIII. zu einer staatlichen Institution erhoben.
22. Februar » In Paris wird die Académie française von Kardinal Richelieu mit dem Auftrag geschaffen, über die Reinheit der französischen Sprache zu wachen. Die Gründungsurkunde, ein königliches Edikt, datiert vom 29. Januar.
25. Februar » Im Vertrag von Paris zwischen Frankreich und den Vereinigten Niederlanden wird ein Angriffs- und Verteidigungspakt gegen Spanien geschlossen, der bei einer Eroberung der Spanischen Niederlande deren Teilung vorsieht.
30. April » Der schwedische Kanzler Axel Oxenstierna erreicht durch ein direktes Gespräch mit Kardinal Richelieu in Frankreich den Abschluss des Vertrages von Compiègne und damit Nachbesserungen des Pariser Vertrages vom 1. November 1634, welcher Unterstützungen im Krieg in Deutschland sichert.
30. Mai » Der Prager Frieden beendet im Dreißigjährigen Krieg den Kampf zwischen Kaiser FerdinandII. und den Reichsständen mit Ausnahme Bernhards von Sachsen-Weimar und des Landgrafen WilhelmV. von Hessen-Kassel. Im Reich zieht dennoch kein Friede ein, weil Frankreich und Schweden den Kaiser machtpolitisch weiter bekämpfen.
27. Oktober » Im Vertrag von Saint-Germain-en-Laye übernimmt das katholische Frankreich die Finanzierung des im Dreißigjährigen Krieg auf protestantischer Seite kämpfenden Heeres von Bernhard von Sachsen-Weimar; dieser hat nach der Niederlage in der Schlacht bei Nördlingen sein Herzogtum verloren und keine Söldner mehr bezahlen können.
Geben Sie beim Kopieren von Daten aus diesem Stammbaum bitte die Herkunft an: Rob van Koert, "Familienstammbaum Van Koert", Datenbank, Genealogie Online (https://www.genealogieonline.nl/stamboom-van-koert/I26420.php : abgerufen 13. März 2026), "Christian Schücher (1629-1635)".
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