Familienstammbaum Schans » Boergard LINDERMANN (1819-????)

Persönliche Daten Boergard LINDERMANN 


Familie von Boergard LINDERMANN

Er ist verheiratet mit Katharina MAAS.

Sie haben geheiratet


Kind(er):

  1. Sibilla LINDERMANN  1844-????
  2. Elisabeth LINDERMANN  1846-1921 
  3. Diedrich LINDERMANN  1846-????
  4. Peter LINDERMANN  1852-???? 
  5. Elisa LINDERMANN  1855-????
  6. Heinrich LINDERMANN  1858-????
  7. Anna LINDERMANN  1865-????


Notizen bei Boergard LINDERMANN

10. BERGHEIMER MÜHLENFEST
10
Man stelle sich vor: Die Bude voll ­
Sonntag für Sonntag. Alle möglichen
Menschen rennen einem die Türe
ein, trinken den Kaffeevorrat weg
und bleiben auch nicht mal eben nur
kurz. Nein, eigentlich ist der komplet­
te Sonntagvormittag futsch. Nix mit
Ausschlafen, nix mit Sonntagsruhe.
Man stelle sich vor: Es werden im­
mer mehr Menschen. Bald ist kein
Platz mehr im engen Wohnzimmer.
Doch anstatt die vielen Menschen
einfach an die Luft zu setzten, tut der
Hausherr etwas völlig absurdes: er
reißt die Zwischenwand ein und ver­
größert so sein Wohnzimmer.
Man stelle sich vor: Irgendwann ist
auch dieser neu geschaffene, große
Raum viel zu klein für die zahlrei­
chen Besucher. Und jetzt müssen al­
le raus! Doch nur, um gleich neben­
an ein neues großes Gebäude zu
beziehen. Natürlich hat der Hausherr
auch dieses Grundstück seinen Gäs­
ten gespendet.
Kann man sich das vorstellen? –
Unmöglich? ­ Nicht vor etwas mehr
als 150 Jahren. Nicht in Rheinhau­
sen­Bergheim.
Der gastfreundliche Hausherr, von
dem hier die Rede ist, hieß Börgard
Lindermann. Und als er sein Haus
auf der Schmiedestrasse baute, rich­
tete er gleich einen Platz für eine so
genannte „Stubenversammlung“ ein.
Heute würde man wohl „Hausge­
meinde“ dazu sagen. Und tatsäch­
lich: Als Haus und Hof zu eng wur­
den für die wachsende Gemeinde,
stiftete dieser Börgard Lindermann
kurzerhand einen Teil seines Grund­
stücks für ein Gemeindehaus.
Seine Motivation dabei war klar und
ist heute schier unvorstellbar: Kein
wirtschaftlicher Profit trieb den Mann
an. Lediglich der Wunsch, dass sich
mit Hilfe seines ehrenamtlichen En­
gagements der Glaube an Gott und
Jesus Christus in Bergheim ausbrei­
ten konnte.
Das Gemeindehaus von damals
steht heute übrigens immer noch. Im
Laufe der Zeit wurde ein Wohnhaus
angebaut und ein neuer Vorbau be­
herbergt ein Bistro, in dem auch
heute noch die Tradition des sonn­
täglichen Kaffeeplausches nach dem
Gottesdienst gepflegt wird.
Und noch eine Tradition hat sich
bewahrt: Die Gemeinde an der
Schmiedestraße lebt nach wie vor
ausschließlich durch das Ehrenamt.
Einen hauptamtlichen Pastor be­
schäftigt die Gemeinde nicht, die
Aufgaben werden unter den Ge­
meindemitgliedern brüderlich aufge­
teilt. Daher kommt vielleicht auch der
historische Begriff „Brüdergemein­
de“. Als solche bezeichnet sich näm­
lich die Gemeinschaft. Der offizielle
Name lautet aber „Evangelisch­Frei­
kirchliche Gemeinde“. – Evangelisch,
weil die Menschen hier sich die Le­
bensgeschichte
Jesu,
also
das
Evangelium zum Vorbild genommen
haben. Freikirchlich ist die Gemein­
de, weil jeder Einzelne hier seine
Glaubensentscheidung
frei
leben
kann. Niemand anders kann für den
Menschen in dieser Sache Entschei­
dungen treffen.
Weil die EFG aber heute weiß, dass
auch Christen anderer Gemeinden
und Gemeinschafte
n durchaus einen
ernsthaften Glauben vertreten kön­
nen und dass alle echten Christli­
chen Kirchen im Grunde die selbe
Zielrichtung haben, engagieren sich
die Mitglieder der kleinen Berghei­
mer Gemeinde heute aktiv in der
Evangelischen Allianz. Wichtig ist
auch das gute nachbarschaftliche
Verhältnis. Zum Einen zu den Men­
schen nebenan, aber auch zu den
Gemeinden in der näheren Umge­
bung.
Übrigens: Gäste sind im Gemein­
dehaus an der Schmiedestraße auch
nach knapp 160 Jahren immer noch
gerne gesehen. Den Kaffee gibt’s
nach wie vor umsonst.
Also: Herzlich Willkommen !!!
EFG – Evangelisch­Freikirchliche Gemeinde
Eine „Brüdergemeinde“
­ mitten in Rheinhausen­Bergheim
11
Die Quelle der Gemeinde Schmie­
destraße 10 war im gegenüber lie­
genden Hof, Schmiedestraße 5. Zu
dieser
Hofanlage
gehörte
eine
Schmiede. Das letzte heute noch be­
stehende Gebäude, das zu dieser
Hofanlage gehörte steht direkt an der
Schmiedestraße. Es wurde 1855 von
dem Schmiedemeister Börgard Lin­
dermann errichtet. Er war der Groß­
vater von Hans – Herrmann Wittfeld,
einer unserer heutigen ältesten Ge­
meindeglieder.
Börgard Lindermann war Obermeis­
ter seiner Zunft mit 12 Mitarbeitern.
In dieser Schmiede wurden in den
besten Zeiten 240 Pferde pro Woche
beschlagen. Gegenüber der Schmie­
de, in der heutigen Feuerwehr befan­
den sich die Stellmacher (Nellen).
Dort wurden die großen Karrenräder
aus Holz angefertigt und anschlie­
ßend in der Schmiede mit einem
großen Eisenreifen mit einer speziel­
len
Schweißtechnik
aufgezogen.
Ebenso wurden hier Pflugscharen
ausgeschmiedet und große Eisento­
re gebaut. 1908 wurde der Wasser­
turm und die Schule „Auf dem Berg“
gebaut. Ein großes Eisentor zum
Schulhof und das Geländer auf dem
Wasserturm waren Glanzleistungen
dieser Schmiede. Das große Eisen­
tor gibt es jetzt nicht mehr, ist unse­
rer Gemeinde aber in Erinnerung ge­
blieben.
Bei einer Kohlelieferung für die
Schulheizung quetschte der Kohle­
wagen dem Einweiser, Kurt Linder­
mann, einen Finger ab. Kurt Linder­
mann war einer der Baumeister un­
seres Gemeindeanbaus. Schon vor
1855 gab es auf dem Hof von Bör­
gard Lindermann eine sogenannte
Stubenversammlung. Dies wurde bei
dem Neubau 1855 berücksichtigt
und ein kleiner Versammlungsraum
eingeplant.
Börgard Lindermann hatte nach
dem Tod seiner ersten Frau ein zwei­
tes mal geheiratet und 14 Kinder. Die
Stubenversammlung war eine Split­
tergruppe der pietistischen Bewe­
gung dieser Zeit. Über 80 Jahre hat
das wohl gut funktioniert und die
Gruppe wuchs. Auf einem geschenk­
ten Grundstück gegenüber der Hof­
anlage konnte dann 1935 ein großer
Versammlungssaal eingeweiht wer­
den. 1956 wurde das hintere Wohn­
haus und 1990 der vordere Anbau
errichtet. Diese Geschichte prägt die
Gemeinde bis heute und wir schauen
zuversichtlich verbunden mit allen
Christenmenschen nach vorne.
Peter Becker (Gemeindeleiter)
Die Schmiede in Bergheim
­ ein Stück Geschichte
Der neue Versammlungssaal 1935
Blick über Bergheim 1936

Haben Sie Ergänzungen, Korrekturen oder Fragen im Zusammenhang mit Boergard LINDERMANN?
Der Autor dieser Publikation würde gerne von Ihnen hören!


Zeitbalken Boergard LINDERMANN

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Quellen

  1. Website Evangelisch Friekirchlichen Gemeinde Duisburg-Rheinhausen

Historische Ereignisse

  • Die Temperatur am 25. Mai 1819 war um die 15,0 °C. Der Wind kam überwiegend aus Ost-Nordost. Charakterisierung des Wetters: omtrent helder. Quelle: KNMI
  •  Diese Seite ist nur auf Niederländisch verfügbar.
    De Republiek der Verenigde Nederlanden werd in 1794-1795 door de Fransen veroverd onder leiding van bevelhebber Charles Pichegru (geholpen door de Nederlander Herman Willem Daendels); de verovering werd vergemakkelijkt door het dichtvriezen van de Waterlinie; Willem V moest op 18 januari 1795 uitwijken naar Engeland (en van daaruit in 1801 naar Duitsland); de patriotten namen de macht over van de aristocratische regenten en proclameerden de Bataafsche Republiek; op 16 mei 1795 werd het Haags Verdrag gesloten, waarmee ons land een vazalstaat werd van Frankrijk; in 3.1796 kwam er een Nationale Vergadering; in 1798 pleegde Daendels een staatsgreep, die de unitarissen aan de macht bracht; er kwam een nieuwe grondwet, die een Vertegenwoordigend Lichaam (met een Eerste en Tweede Kamer) instelde en als regering een Directoire; in 1799 sloeg Daendels bij Castricum een Brits-Russische invasie af; in 1801 kwam er een nieuwe grondwet; bij de Vrede van Amiens (1802) kreeg ons land van Engeland zijn koloniën terug (behalve Ceylon); na de grondwetswijziging van 1805 kwam er een raadpensionaris als eenhoofdig gezag, namelijk Rutger Jan Schimmelpenninck (van 31 oktober 1761 tot 25 maart 1825).
  • Im Jahr 1819: Quelle: Wikipedia
    • 20. Januar » In Frankfurt am Main wird unter maßgeblichem Einfluss des Reichsfreiherrn Heinrich Friedrich Karl vom und zum Stein die wissenschaftliche Gesellschaft für Deutschlands ältere Geschichtskunde gegründet. Sie ediert in den Folgejahren die Monumenta Germaniae Historica.
    • 8. Februar » Dem Pädagogischen Institut in der russischen Hauptstadt Sankt Petersburg wird der Status einer Hochschule verliehen. Aus ihr wird im Zeitablauf die Staatliche Universität Sankt Petersburg.
    • 22. Februar » Mit dem von den beiden Außenministern John Quincy Adams und Luis de Onís ausgehandelten Adams-Onís-Vertrag wird die Grenze zwischen dem Vizekönigreich Neuspanien und den Vereinigten Staaten neu festgelegt; Spanien verkauft unter anderem seine Kolonien Ost- und Westflorida für 5 Millionen Dollar an die USA. Diese verzichten im Gegenzug auf Ansprüche in Texas westlich des Sabine Rivers.
    • 23. März » Der Burschenschafter Karl Ludwig Sand tötet in Mannheim den Autor und russischen Generalkonsul August von Kotzebue, weil er ihn als Feind der Einheit Deutschlands ansieht. Das dient Monate später als Anlass für die Karlsbader Beschlüsse zur Bekämpfung liberaler und nationaler Ideen in Deutschland.
    • 7. August » In der Schlacht von Boyacá besiegt Simón Bolívar die spanischen Truppen, bringt Bogotá unter seine Herrschaft und festigt damit die Unabhängigkeit Neugranadas.
    • 26. August » Das erste Denkmal des Generalfeldmarschalls Gebhard Leberecht von Blücher wird in seiner Geburtsstadt Rostock enthüllt (Blücherdenkmal (Rostock)).


Gleicher Geburts-/Todestag

Quelle: Wikipedia


Über den Familiennamen LINDERMANN

  • Zeigen Sie die Informationen an, über die Genealogie Online verfügt über den Nachnamen LINDERMANN.
  • Überprüfen Sie die Informationen, die Open Archives hat über LINDERMANN.
  • Überprüfen Sie im Register Wie (onder)zoekt wie?, wer den Familiennamen LINDERMANN (unter)sucht.

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Jan Schans, "Familienstammbaum Schans", Datenbank, Genealogie Online (https://www.genealogieonline.nl/stamboom-schans/I1023.php : abgerufen 23. Januar 2026), "Boergard LINDERMANN (1819-????)".