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Persönliche Daten Rudolf Philipp Franz Vivenot Ritter und Edler von Männlich


Vorfahren (und Nachkommen) von Rudolf Philipp Franz Vivenot Ritter und Edler von


Familie von Rudolf Philipp Franz Vivenot Ritter und Edler von

Er ist verheiratet mit (1) Josefine Metzburg von Freiin am 16. Mai 1832, er war 24 Jahre alt.

Kind(er):

  1. Rudolf Johann Dominik Vivenot Ritter von  1833-1870 Tree 8
  2. Alfred Vivenot Ritter von  1836-1874 Tree 8


Er ist verheiratet mit (2) Antonie Berger von Bergenthal am 22. Dezember 1841, er war 34 Jahre alt.

Kind(er):

  1. Malvine Vivenot Edle von  1842-1847


Er ist verheiratet mit (3) Mathilde Hellwig am 6. Februar 1850, er war 42 Jahre alt.

Kind(er):

  1. Mathilde Vivenot von  1852-???? Tree 8
  2. Clarisse Maria Vivenot von  1856-???? Tree 8
  3. "Oskar" Rainer Vivenot Ritter von  1859-1931


Notizen bei Rudolf Philipp Franz Vivenot Ritter und Edler von

Rudolf von Vivenot aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie Rudolph Philipp Franz Vivenot, ab 1832 Edler von Vivenot, ab 1867 Ritter von Vivenot (* 3. Juli 1807 in Wien; † 30. Juni 1884 auf Gut Berghof bei Lilienfeld) war ein österreichischer Arzt und Chirurg.[1] Vivenot entstammte einer französischen Familie, die im 18. Jahrhundert nach Österreich kam. Sein Vater, der in Wien praktizierende Arzt Dominik Vivenot (1764-1833), Mitglied der medizinischen Fakultät der Universität Wien, wurde mit seiner Familie am 6. Mai 1832 mit Diplom vom 22. April 1833 als Edler von Vivenot in den österreichischen Adelsstand erhoben und erhielt 1836 auch das ungarische Indigenat. Seine Mutter war Franziska Edle von Vogel. Vivenot heiratete in erster Ehe am 16. Mai 1832 in Wien Josefine Freiin Metzger von Metzburg (* 27. November 1810 in Lemberg; † 16. Juli 1838 in Mauer), die Tochter des k.k. Vizepräsidenten des Generalrechnungsdirektoriums Johann Freiherr Metzger von Metzburg und der Antonie Wadawska. Aus dieser Ehe sind die Söhne Rudolph (1833-1870), später Professor der Klimatologie an der Universität Wien, und der k.k. Legationsrat Alfred von Vivenot (1836-1874) bekannt. Drei Jahre nach dem Tod seiner ersten Ehefrau heiratete Vivenot in zweiter Ehe am 22. Dezember 1841 in Forst (Böhmen) Antonie Berger von Bergenthal (* 1820 in Forst; 14. Dezember 1846 in Wien). Mehr als drei Jahre nach deren Tod heiratete er schließlich in dritter Ehe am 6. Februar 1850 die Opernsängerin Mathilde Swatosch (* 19. September 1825 in Wien; † 15. November 1892 ebenda). Die Tochter des Musiklehrers Swatosch und der N.N. Hollub arbeitete bis 1850 unter dem Künstlernamen Mathilde Hellwig am k.k. Kärnthnerthor-Theater in Wien. Aus dieser Ehe stammte der spätere k.u.k. Feldmarschalleutnant Oscar von Vivenot (1859-1932). Beruflicher Werdegang [Bearbeiten]Vivenot studierte Medizin an der Universität Wien und wurde 1830 mit seiner Arbeit Dissertatio Inauguralis Anatomica De Vasis Hepatis (Verlag C. Gerold, Wien 1830) promoviert. Er wurde einer der gesuchtesten und beliebtesten Arzte Wiens.[2] Im Jahr 1848 gründete er gemeinsam mit Julius von Zerboni de Sposetti den Konstitutionell-monarchistischen Verein, aus dem eine patriotische österreichische Partei hervorgehen sollte. Als daraus nichts wurde, zog sich Vivenot aus dem politischen Geschehen zurück. Vivenot war k.k. Regierungsrat und Hofrat.[3] Am 25. März 1867 wurde er mit Verleihung des Eisernen Kronenordens III. Klasse zugleich in den österreichischen Ritterstand erhoben. Privat tat er sich auch als Komponist - er hatte beim Komponisten Carl Czerny studiert[4] - und Schriftsteller hervor. Nach seinem Tode auf Schloss Berghof (Niederösterreich) - das Gut hatte er 1854 gekauft -,[5] wurde er auf dem Friedhof in Weidling bestattet. Bedeutung [Bearbeiten]Vivenots bleibendes Verdienst liegt in der Gründung des Sophienspitals in Wien. Im Jahr 1872 stellte er sich an die Spitze eines Komitees, dessen Aufgabe die Erfüllung des Vermächtnisses des 1856 verstorbenen Eduard Graf Kenyon war, mit dessen nachgelassenem Vermögen ein Spital zu gründen. Außerdem war Vivenot Direktor des Unterstützungsvereins für Witwen und Waisen des medizinischen Doktor-Collegiums. Im Jahr 1894 wurde die Esbachgasse in Wien-Meidling nach ihm in Vivenotgasse umbenannt. Werke [Bearbeiten]Autographensammlung Vivenot, begründet von Rudolf Ritter von Vivenot (1807-1884), mit den Originalmanuskripten der Festschrift zum zehnjährigen Regierungsjubiläum Kaiser Franz Josefs, Band 1 von Varia, Antiquariat Inlibris, Wien 2004 Dissertatio Inauguralis Anatomica De Vasis Hepatis, Verlag C. Gerold, Wien 1830 Andeutungen über Gastein und dessen Anstalten zu Wildbad und Hofgastein für Ärzte und Curgäste, Wien 1839 Komposition In der Nacht, Text Adolf Ritter von Tschabuschnigg Literatur [Bearbeiten] Literatur Felix Czeike: Historisches Lexikon Wien Bd. 5. Kremayr & Scheriau, Wien 1997 Weblinks Artikel Rudolf von Vivenot im Österreich-Lexikon von aeiou Das Gehöft „aufm Perig“ scheint bereits 1434 urkundlich auf. Es blieb aber ein, wenn auch stattlicher Hof, bis es Michael Ledermüller 1839 an den Landschaftssekretär Ignaz Franz Castelli verkaufte. Dieser ist heute vor allem als Mitbegründer des Wiener Tierschutzvereins sowie als Hoftheater-Dichter und patriotischer Schriftsteller bekannt. Er ließ den Berghof durch den Wiener Architekten Moritz von Löhr in einjähriger Bauzeit in ein schlichtes aber elegantes Biedermeierschlösschen verwandeln. Bauleiter war Pater Maximilian Hofmann, der ansonsten als Kanzleidirektor des Stiftes Lilienfeld fungierte. Fünfzehn Jahre später zog sich Castelli nach Wien zurück, wo er seinen Lebensabend verbrachte. '''1854 erwarb der bekannte Wiener Arzt Dr. Rudolf von Vivenot das Schloss, in dem er 1884 verstarb. Er gilt als einer der Gründer des Wiener Sophienspitals. Über seine älteste Tochter Mathilde gelangte der Berghof an ihren Gatten Alfred von Lindheim.''' Mit dem Ende der Monarchie verließen seine Tochter Valerie und ihr Gatte Feldmarschallleutnant Heinrich Ritter von Krauhs-Elislago Österreich. Ein Prinz von Leiningen wurde 1939 neuer Schlossbesitzer. Dies wirkte sich verhängnisvoll aus, denn am Ende des Zweiten Weltkrieges besetzten russische Truppen das verlassene Schloss. Da die Fürsten von Leiningen zu den ältesten deutschen Adelsfamilien gehören, betrachten die Russen den Berghof als Deutsches Eigentum und zogen erst mit dem österreichischen Staatsvertrag 1955 wieder ab. Der Ansitz wurde seinen rechtmäßigen Eigentümern wieder zurückgegeben. Diese verkauften ihn 1960 an das Land Niederösterreich. Nach der dringend erforderlichen Restaurierung wurde der Berghof zur niederösterreichischen Landesberufsschule für Sattler, Tapezierer, Maler und Rauchfangkehrer. Vom Lilienfelder Ortsteil Dörfl führt eine Lindenallee zum einstigen Schloss empor. Dieses stellt eine symmetrisch gestaffelte spätklassizistische Anlage dar. Das Hauptgebäude ist ein zweigeschossiger rechteckiger Kastenbau mit sieben Fensterachsen. Er ist mit einem Vollwalmdach gedeckt. Seitlich schließen zwei vierachsige eingeschossige Flügelbauten an das Haupthaus an. Alle Gebäudeteile wurden in der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts stark modernisiert und mit neuen Fenstern versehen. Schlosscharakter hat eigentlich nur mehr die ehemalige Parkfront mit ihrem, von Säulenpaaren gestütztem Balkon. Seine Sandsteinsäulen wurden 1960 ausgewechselt. Bei der Errichtung von Zubauten, die ab 1968 durch die Verwendung als Landesberufsschule notwendig waren, bemühte man sich den Stil des Schlosses in vereinfachter Form beizubehalten. Sie tragen aber dennoch nicht zur Verschönerung des Ensembles bei. Im Inneren findet man nichts mehr von der alten Ausstattung vor. Es wurde für die Landesberufsschule zweckentsprechend eingerichtet. Der ehemalige klassizistische Park war um die Mitte des 19. Jahrhunderts eine überregionale Sehenswürdigkeit. Er ist völlig verschwunden. Dies betrifft die Einsiedelei und den Irrgarten ebenso wie die exotischen Bäume und die Gartenplastiken. Von den einst 2.000 verschiedenen Baum- und Pflanzenarten ist fast nichts mehr vorhanden. Lage: Niederösterreich/Traisental – oberhalb von Lilienfeld Besichtigung: nur von außen möglich Weitere Literatur: Burgen und Schlösser zwischen Araburg und Gresten - Rudolf Büttner - 1975 Das Stift Lilienfeld - Norbert Mussbacher - 1976 Dehio - Niederösterreich südlich der Donau - 2003 Österreichisches Burgenlexikon - Georg Clam Martinic - 1992 Von Schloß zu Schloß in Österreich - Gerhard Stenzel - 1976 Türkheim, Ludwig Frh. von, Mediziner (1777-1846).Eigenh. Brief mit U. [Wien], 26. III. 1846. 1 S. auf Doppelblatt. 8vo. Mit eh. Adresse. An den Mediziner Rudolf Rt. von Vivenot (1807-1884): „Ich bin seit beinahe einer Woche mit einem leichten Anfall von Podagra behaftet, welches mich einige Tage zu Hause hielt, und mir heute bloß gestattet, ein paar Stunden in der Rathssitzung zuzubringen [...]“. - Nicht ganz drei Wochen später verstarb der große Mediziner, dessen Schaffen „bedeutenden Anteil an der Entwicklung und Organisation der Wiener medizinischen Schule (Förderung von Joseph Skoda und Ludwig Tuerck) [hatte]â€oe (DBE) und der zuletzt Leibarzt der Familie von Erzherzog Franz Karl war. - Rudolf Rt. von Vivenot gründete 1848 den "Konstitutionell-monarchistischen Verein"; als sich die angestrebte Gründung einer patriotischen Partei nicht verwirklichen ließ, zog er sich jedoch aus der aktiven Politik zurück. Seit 1868 Mitglied der Deutschen Akademie der Naturforscher Leopoldina, wurde er 1872 Vorsitzender des Komitees zur Gründung des Sophienspitals in Wien; daneben war Vivenot Direktor des Unterstützungsvereins für Witwen und Waisen des medizinischen Doktor-Collegiums. - Mit kl. Aus- bzw. Einr. durch Siegelbruch (keine Textberührung). - In altem Sammlungsumschlag. Vivenot, Rudolf Rt. von, Mediziner und Komponist (1807-1884). Curriculum vitae. O. O. u. D. Handschrift auf Papier. 7 SS. auf 5 Bll. Folio. Mit einigen wohl von Vivenot eigenh. verfaßten Anmerkungen in lila Tinte. € 100 Vivenot, Rudolf Rt. von, Mediziner und Komponist (1807-1884). Sammlung von 6 Würdigungen und 4 Nachrufen (Zeitungsausschnitte), einem Partezettel, einem gedr. Nachruf (Separatum), einer gedr. Ansprache sowie 2 gedr. Einladungen zur Plenarversammlungen des Doctoren-Collegiums der Wr. medizin. Fakultät. und 1 gedr. Einladung zu einer Besprechung. Wien, 1866-1884. Zusammen 37 Bll. Meist Folio. € 40 Vintschgau zu Altenburg und Hohenhaus, Maximilian Rt. von, Physiologe (1832-1913). Eigenh. Brief mit U. Innsbruck, 22. IV. 1870. 2½ SS. auf Doppelblatt. 8vo. € 90 Kondoliert dem Mediziner Rudolf Rt. von Vivenot (1807-1884) zum Tode von dessen Sohn gleichen Namens: "Ich hatte häufig Gelegenheit die vorzüglichen Geistes- und Herzenseigenschaften Rudolphs zu schätzen, und kann wohl sagen daß er als Sohn als Vater als Freund als ein Meister dienen kann [...]". - Vintschgau war Assistent bei Ernst Wilhelm von Brücke in Wien und ging 1857 als supplierender Professor nach Padua, wo er seit 1860 als o.Prof. der Physiologie tätig war; 1867 folgte er einem Ruf nach Prag, 1870 einem nach Innsbruck. Vintschgau veröffentlichte u. a. zahlreiche Abhandlungen in Eduard Pflügers "Archiv für die gesamte Physiologie des Menschen und der Tiere". - Rudolf Rt. von Vivenot gründete 1848 den ?Konstitutionell-monarchistischen Verein?; als sich die angestrebte Gründung einer patriotischen Partei nicht verwirklichen ließ, zog er sich jedoch aus der aktiven Politik zurück. Seit 1868 Mitglied der Deutschen Akademie der Naturforscher Leopoldina, wurde er 1872 Vorsitzender des Komitees zur Gründung des Sophienspitals in Wien; daneben war Vivenot Direktor des Unterstützungsvereins für Witwen und Waisen des medizinischen Doktor-Collegiums Die Würdigungen entstammen der "Allgemeinen Wiener medizinischen Zeitung" vom 6. XI. 1866 sowie vom 14. I. und 6. XI. 1868,dem "Fremden-Blatt" vom 16. I. 1868, dem "Illustrierten Wiener Extrablatt" vom 26. XI. 1875 (dreifach vorhanden) sowie der "Neuen Wiener Sonntags-Zeitung" vom 28. XI. 1875; die Nachrufe stammen aus der "Presse" und der "Deutschen Zeitung" vom 30. VI. 1884 sowie aus dem "Illustrierten Wiener Extrablatt" und der "Wiener Zeitung" vom 1. VII. 1886. In der gedr. Ansprache würdigt der Festredner Rainer Rt. von Schmerling aus Anlaß des 50jährigen Berufsjubiläums Vivenots ebenso dessen Verdienste wie das Separatum aus den "Mitteilungen des Wiener medicinischen Doctoren-Collegiums" auf 4½ SS. Leben und Werk des Mediziners nachzeichnet. - Beiliegend eine Doublette der Parte. BN#10184 Wohl nicht aus Rudolf Rt. von Vivenots Hand stammender Lebenslauf, in dem in vier Kapiteln ("Practisches und wissenschaftliches Wirken", "Humanitäres Wirken", "Politisches Wirken" sowie in einem "Anhang") ausnehmend detailliert auf Leben und Werk des Mediziners eingegangen wird: "III: Politisches Wirken: Was sein politisches Wirken betrifft, so gab ihm das Jahr 1848 genügsam Gelegenheit, seine Anhänglichkeit an das angestammte Kaiserhaus zu beweisen; nicht nur bedeutende finanzielle Opfer, brachte er, sondern auch sein Leben setzte er für die gute Sache u. seinen Kaiser auf das Spiel [...] Was in seiner Macht gestanden, hat er treulich erfüllt. Er hinderte am Barricadentage die Errichtung der Barricaden, - er trat zur berittenen Nationalgarde ein, und wehrte dem Tage der Sturmpetition mit 100 anderen Garden das Eindringen der Barricaden-Erbauer bei den beiden Kärnthnerthoren ab, - er schloß sich im September an die k. k. Cavallerie an, als es galt, den Sicherheitsausschuß aufzulösen [...]". - Mit Faltspuren und kl. Lädierungen an den Rändern. BN#10196 Vivenot, Rudolf (1807 - 1884; Arzt). Porträt. Brustbild. Original - Lithographie nach Josef Bauer, 22 x 16,5 cm, ca. 1867. Der Wiener Mediziner und Komponist Rudolf Vivenot zählt zu den Pionieren der experimentell - physiologischen Richtung der österreichischen Klimatologie. In seinen zahlreichen wissenschaftlichen Arbeiten beschäftigte er sich mit Problemen der Luftfeuchtigkeit, des Luftdruckes und der Temperatur auf den menschlichen Organismus. Vivenot gilt als einer der Gründungsväter des Wiener Sophienspitals. - Schönes und seltenes Blatt! 80.00 EUR zuzüglich 4.50 EUR Versandkosten Inland 84.50 EUR Gesamtbetrag Stichworte: Ärzte (Österreich); Ärzte (Wien); Geschichte der Medizin; Klima; Meteorologie; Portrait; Porträts Anbieter: Antiquariat Michael Eschmann - AGB Vivenot, Rudolf, * 3. 7. 1807 Wien, † 30. 6. 1884 Lilienfeld (Niederösterreich), Arzt. Stand an der Spitze des Komitees zur Gründung des Wiener Sophienspitals. Literatur: E. Lesky, Die Wiener Medizinische Schule im 19. Jahrhundert, 21978. INAF - OSSERVATORIO ASTRONOMICO DI PALERMO GIUSEPPE S. VAIANA Literatur [Bearbeiten] Felix Czeike: Historisches Lexikon Wien Bd. 5. Kremayr & Scheriau, Wien 1997 Heinelieder: Vivenot, Rudolph, Ritter von (1807-1884), Wasserfahrt, op.5, Nr.2 Wellesley, Henry, Baron Cowley, Politiker (1773-1847).Eigenh Brief. [Wien, zw. 1823 und 1831]. 1 S. auf Doppelblatt. Mit eh. Adresse. An den Mediziner Rudolf Rt. von Vivenot (1807-1884): „Lord Cowley desires his compliments to Doctor Rudolph Vivenot, & he will be much obliged to him, if he can call upon him for a moment to morrow morning in Vienna at about eleven o‘clockâ€oe. - Der weitgereiste Diplomat war acht Jahre lange (1823 bis 1831) als Boschafter in Wien tätig. - Rudolf Rt. von Vivenot gründete 1848 den "Konstitutionell-monarchistischen Verein"; als sich die angestrebte Gründung einer patriotischen Partei nicht verwirklichen ließ, zog er sich jedoch aus der aktiven Politik zurück. Seit 1868 Mitglied der Deutschen Akademie der Naturforscher Leopoldina, wurde er 1872 Vorsitzender des Komitees zur Gründung des Sophienspitals in Wien; daneben war Vivenot Direktor des Unterstützungsvereins für Witwen und Waisen des medizinischen Doktor-Collegiums. - Mit kl. Ausriß durch Siegelbruch (keine Textberührung). - In altem Sammlungsumschlag Thurn-Valsassina, Georg Gf. von, Militär (1788-1866).Eigenh. Brief mit U. O. O., 21. IX. 1857. 1 S. 8vo. An den namentlich nicht genannten Mediziner Rudolf Rt. von Vivenot (1807-1884) in Fragen der militärischen Laufbahn von dessen Sohn: „Ich habe vorgestern mit dem Grafen Clam gesprochen u. ihn von der Eintheilung des Lieut. Hölvasy [?] in sein Regiment, was ihm noch nicht bekannt war, in Kenntnis gesetzt. Er wird nun sich wegen der Gegen Transferirung Ihres Sohnes in mein Regiment an [...] Gf. Grünne wenden, was sicher der beste Weg ist, der eingeschlagen werden kannâ€oe. - Der versierte Militär, „[h]ervorragend als Diplomat und Militär“ (ADB XXXVIII, 226) wurde für seine Erfolge im Feldzug von 1848 mit dem Orden der Eisernen Krone I. Klasse ausgezeichnet. Seine lange, auch an anderen Auszeichnungen reiche Laufbahn mündete im Amt des Präsidenten des obersten Militär-Justizsenates. - Rudolf Rt. von Vivenot gründete 1848 den „Konstitutionell-monarchistischen Vereinâ€oe; als sich die angestrebte Gründung einer patriotischen Partei nicht verwirklichen ließ, zog er sich jedoch aus der aktiven Politik zurück. Seit 1868 Mitglied der Deutschen Akademie der Naturforscher Leopoldina, wurde er 1872 Vorsitzender des Komitees zur Gründung des Sophienspitals in Wien; daneben war Vivenot Direktor des Unterstützungsvereins für Witwen und Waisen des medizinischen Doktor-Collegiums. - Der erwähnte Sohn des Mediziners ist vermutlich der spätere k. k. Hauptmann und Legationsrat Alfred (1836-1874), ein Sohn aus Vivenots zweiter Ehe mit Antonie von Bergenthal (1820-1846). Vivenot, Rudolf Rt. von, Mediziner und Komponist (1807-1884)]. - "An sämmtliche Herren Garden der National-Garde-Kavallerie". Gedr. Rundschreiben des C. Leiden. Wien, 18. VII. 1848. 1½ SS. auf Doppelblatt. Folio. Mit hs. Adresse. € 70 Bericht über Vorhaben und Satzungen der Nationalgarde mit einer aktuellen Finanzübersicht. - Über das politische Wirken des Mediziners im Jahre 1848 heißt es u. a. in einem wohl nicht von ihm selbst verfaßten Lebenslauf: "Was sein politisches Wirken betrifft, so gab ihm das Jahr 1848 genügsam Gelegenheit, seine Anhänglichkeit an das angestammte Kaiserhaus zu beweisen; nicht nur bedeutende finanzielle Opfer, brachte er, sondern auch sein Leben setzte er für die gute Sache u. seinen Kaiser auf das Spiel [...] Was in seiner Macht gestanden, hat er treulich erfüllt. Er hinderte am Barricadentage die Errichtung der Barricaden, - er trat zur berittenen Nationalgarde ein, und wehrte dem Tage der Sturmpetition mit 100 anderen Garden das Eindringen der Barricaden-Erbauer bei den beiden Kärnthnerthoren ab, - er schloß sich im September an die k. k. Cavallerie an, als es galt, den Sicherheitsausschuß aufzulösen [...]". - Im selben Jahr, so heißt es in einer beiliegenden Zeitungsnotiz a. d. J. 1894 aus Anlaß der Umbenennung der Meidlinger Misbach- in Vivenotgasse, "gründete er als Gegengewicht gegen die Stürmer und Wühler extremster Richtung den 'Constitutionellen monarchischen Verein', dessen Farben Schwarz-Gold waren, und alsbald demonstrirten die Wiener mit diesen kaiserlichen Farben. Am 15. September erschienen auf den belebtesten Stellen der Stadt Tausende mit schwarz-gelben Abzeichen, um ihrem Kaiser Treue zu documentiren. Es kam zu großen Schlägereien zwischen den 'Schwarz-roth-goldenen' und den 'Schwarz-gelben', den Vivenot'schen, und die Wiener nannten diese Excesse in ihrem ungebrochenen Humor den 'Bandlkrieg'. Die Regierung nahm sonderbarerweise in der 'Wiener Zeitung' Stellung gegen die Schwarzgelben und Dr. Vivenot legte verstimmt die Leitung des Vereines nieder [...]". - Bl. 2 mit halbseitigen Ausriß der unteren Blatthälfte (Textverlust nur in der Adresse). {BN#10271} (weniger)

Zeitbalken Rudolf Philipp Franz Vivenot Ritter und Edler von

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Über den Familiennamen Vivenot Ritter und Edler von


Historischer Kontext (basierend auf Hochzeit 16. Mai 1832)


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Die Veröffentlichung Stamboom Khoss wurde zusammengestellt von Georg Khoss (Kontakt ist nicht möglich).