15. Mai » Johannes Kepler entdeckt das dritte der nach ihm benannten Gesetze über die Planetenbewegung. Danach ist das Verhältnis der dritten Potenz der großen Halbachse der Bahnellipse eines Planeten, d, zum Quadrat seiner Umlaufzeit stets unveränderlich: ⁄T ist für alle Planeten gleich.
23. Mai » Knapp 200 Vertreter der protestantischen Stände unter der Führung von Heinrich Matthias von Thurn, Albrecht Jan Smiřický von Smiřice, Joachim Andreas von Schlick und Leonhard Colonna von Fels ziehen auf die Prager Burg und werfen nach einer improvisierten „Gerichtsverhandlung“ die in der Hofkanzlei anwesenden kaiserlichen Statthalter Jaroslav Borsita Graf von Martinitz und Wilhelm Slavata sowie den Schreiber Philip Fabricius aus einem Fenster in 17 Metern Höhe. Der zweite Prager Fenstersturz markiert den Beginn des Ständeaufstands in Böhmen und führt in der Folge zum Dreißigjährigen Krieg.
6. Juli » Das Reichskammergericht bestätigt in einem lange schwelenden Rechtsstreit den Status Hamburgs als Freier Reichsstadt. Das Urteil wird vom dänischen König Christian IV. nicht anerkannt. Erst der Gottorper Vertrag führt im Jahr 1768 zum Einlenken.
4. September » Im unteren Bergell ereignet sich ein Bergsturz am Berg Conto, welcher den Ort Piuro (Plurs) größtenteils und das Dorf Chilano (Schilan) ganz unter Felstrümmern begräbt. Etwa 2.430 Menschen werden dabei getötet.
11. Dezember » Im Frieden von Deulino verabreden Polen-Litauen und Moskowien einen Waffenstillstand von 14,5 Jahren Dauer. Die Rzeczpospolita erreicht ihre größte Ausdehnung nach Osten, doch Russland gelingt es, seine Unabhängigkeit zu bewahren.
27. Dezember » Die Oberdeutsche Zisterzienserkongregation wird gegründet.
2. Januar » Die Académie française wird durch den französischen König Ludwig XIII. zu einer staatlichen Institution erhoben.
26. März » Spanisch-habsburgische Truppen erobern im Dreißigjährigen Krieg das von Frankreich gehaltene Trier und nehmen den franzosenfreundlichen Kurfürsten Philipp Christoph von Sötern gefangen.
30. April » Der schwedische Kanzler Axel Oxenstierna erreicht durch ein direktes Gespräch mit Kardinal Richelieu in Frankreich den Abschluss des Vertrages von Compiègne und damit Nachbesserungen des Pariser Vertrages vom 1. November 1634, welcher Unterstützungen im Krieg in Deutschland sichert.
19. Mai » Frankreich erklärt Spanien den Krieg. Es eröffnet damit nach der Niederlage der Schweden in der Schlacht bei Nördlingen im September 1634 eine Runde neuerlicher Kämpfe im Dreißigjährigen Krieg. Der habsburgisch-französische Gegensatz schwelt weiter. Frankreich hat sich im Vertrag von Paris zuvor mit den Niederlanden arrangiert.
30. Mai » Der Prager Frieden beendet im Dreißigjährigen Krieg den Kampf zwischen Kaiser FerdinandII. und den Reichsständen mit Ausnahme Bernhards von Sachsen-Weimar und des Landgrafen WilhelmV. von Hessen-Kassel. Im Reich zieht dennoch kein Friede ein, weil Frankreich und Schweden den Kaiser machtpolitisch weiter bekämpfen.
18. September » Mit der Kriegserklärung des römisch-deutschen Kaisers Ferdinand II. an Frankreich beginnt nach dem Vorrücken französischer Streitkräfte in Richtung Rhein die blutigste Phase des Dreißigjährigen Kriegs, der Schwedisch-Französische Krieg.
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Die Familienstammbaum Baris-Veröffentlichung wurde von Paul Baris erstellt (Kontakt ist nicht möglich).
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