8. Februar » Nach der Fasnacht brechen in Basel Unruhen aus, die in einem Bildersturm kulminieren. Die Zünfte zwingen den Rat schließlich zur Einführung der Reformation.
19. April » Auf dem Reichstag zu Speyer treten sechs Fürsten und 14 Reichsstädte als Vertreter der protestantischen Minderheit gegen die Verhängung der Reichsacht gegen Martin Luther sowie der Ächtung seiner Schriften und Lehre auf, was als Protestation zu Speyer bezeichnet wird.
26. Juni » Der erste Landfriede von Kappel beendet den Ersten Kappelerkrieg zwischen reformierten und katholischen Orten der Eidgenossenschaft ohne Kampfhandlungen. Er hebt das Bündnis der fünf altgläubigen Orte (Luzern, Schwyz, Unterwalden, Uri und Zug) mit dem Habsburger Herrscher Ferdinand I. auf und sichert ihnen Glaubensfreiheit zu.
29. Juni » Papst Clemens VII. schließt mit Kaiser Karl V. den Frieden von Barcelona. Er erhält die Herrschaft über den Kirchenstaat zurück, zugleich werden die Medici wieder als Herrscher von Florenz eingesetzt.
5. August » Luise von Savoyen und Margarethe von Österreich handeln den Damenfrieden von Cambrai aus und beenden so den Krieg der Liga von Cognac zwischen Kaiser Karl V. und Franz I. von Frankreich.
27. September » Die Erste Belagerung Wiens durch die Osmanen unter Süleyman dem Prächtigen beginnt.
1. August » Der Dominikaner Jacques Clément sticht mit einem Messer auf den französischen König Heinrich III. ein. Der Attentäter wird von den herbeieilenden Wachen umgebracht, der König stirbt am nächsten Tag an seinen Verletzungen.
2. August » Frankreichs König Heinrich III. stirbt an den am Tag zuvor erlittenen Attentatsverletzungen. Nach dem damit verbundenen Ende der Dynastie Valois kommen mit Heinrich von Navarra die Bourbonen an die Macht.
5. August » Der Führer der Katholischen Liga, Charles de Lorraine, proklamiert Charles de Bourbon unter dem Namen Karl X. zum neuen französischen König, um zu verhindern, dass dessen hugenottischer Neffe Heinrich von Navarra den Thron besteigt.
27. September » Der Bau des Münchner Hofbräuhauses beginnt. Bayerns Herzog Wilhelm V. lässt eine Brauerei für den Bierbedarf des Wittelsbacher Hofes und seiner Bediensteten errichten.
28. Oktober » Der vermutlich geisteskranke Peter Stump wird von der Gerichtsbarkeit in Bedburg schuldig gesprochen, in Gestalt eines Werwolfes mindestens 16 Morde, Vergewaltigungen sowie Inzest begangen zu haben. Des Weiteren werden ihm Zauberei und das Zusammenleben mit einer „Teufelin“ vorgeworfen. Wenige Tage später wird er durch Rädern und Enthauptung hingerichtet. Nach Stump werden Werwölfe im Rheinland bis heute Stüpp genannt.
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Die Familienstammbaum Baris-Veröffentlichung wurde von Paul Baris erstellt (Kontakt ist nicht möglich).
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