15. Januar » Der Waffenstillstand von Jam Zapolski beendet den Livländischen Krieg. Der russische Zar Iwan der Schreckliche überlässt Livland der polnisch-litauischen Krone unter Stephan Báthory.
4. Februar » Die Belagerung von Pskow im Livländischen Krieg endet nach dem im Vertrag von Jam Zapolski vereinbarten Waffenstillstand mit dem Abzug der letzten polnisch-litauischen Einheiten von der russischen Stadt.
24. Februar » Gregor XIII. unterschreibt die Päpstliche Bulle Inter gravissimas zur Einführung des Gregorianischen Kalenders.
18. März » Auf WilhelmI. von Oranien, einen Führer im Achtzigjährigen Krieg, verübt der Biskayer Jean Jaureguy ein Attentat, das das Opfer verletzt überlebt.
16. April » Der Konquistador Hernando de Lerma, Gouverneur der Provinz Tucumán, gründet im Auftrag von Vizekönig Toledo die Stadt Ciudad de Lerma en el valle de Salta, um den Verbindungsweg zum Vizekönigreich Peru zu sichern.
19. Dezember » Der Erzbischof von Köln, Kurfürst Gebhard I. von Waldburg, der seit Jahren eine Beziehung zu Agnes von Mansfeld-Eisleben unterhalten hat, tritt öffentlich zum Calvinismus über und verkündet die Glaubensfreiheit.
22. Februar » In Paris wird die Académie française von Kardinal Richelieu mit dem Auftrag geschaffen, über die Reinheit der französischen Sprache zu wachen. Die Gründungsurkunde, ein königliches Edikt, datiert vom 29. Januar.
30. April » Der schwedische Kanzler Axel Oxenstierna erreicht durch ein direktes Gespräch mit Kardinal Richelieu in Frankreich den Abschluss des Vertrages von Compiègne und damit Nachbesserungen des Pariser Vertrages vom 1. November 1634, welcher Unterstützungen im Krieg in Deutschland sichert.
19. Mai » Frankreich erklärt Spanien den Krieg. Es eröffnet damit nach der Niederlage der Schweden in der Schlacht bei Nördlingen im September 1634 eine Runde neuerlicher Kämpfe im Dreißigjährigen Krieg. Der habsburgisch-französische Gegensatz schwelt weiter. Frankreich hat sich im Vertrag von Paris zuvor mit den Niederlanden arrangiert.
30. Mai » Der Prager Frieden beendet im Dreißigjährigen Krieg den Kampf zwischen Kaiser FerdinandII. und den Reichsständen mit Ausnahme Bernhards von Sachsen-Weimar und des Landgrafen WilhelmV. von Hessen-Kassel. Im Reich zieht dennoch kein Friede ein, weil Frankreich und Schweden den Kaiser machtpolitisch weiter bekämpfen.
28. Juni » Die Karibikinsel Guadeloupe wird französische Kolonie.
27. Oktober » Im Vertrag von Saint-Germain-en-Laye übernimmt das katholische Frankreich die Finanzierung des im Dreißigjährigen Krieg auf protestantischer Seite kämpfenden Heeres von Bernhard von Sachsen-Weimar; dieser hat nach der Niederlage in der Schlacht bei Nördlingen sein Herzogtum verloren und keine Söldner mehr bezahlen können.
Geben Sie beim Kopieren von Daten aus diesem Stammbaum bitte die Herkunft an: R Miller, "Flowers tree", Datenbank, Genealogie Online (https://www.genealogieonline.nl/flowers-tree/P3060.php : abgerufen 11. Oktober 2026), "Maria Pfauwen (1582-1635)".
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